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"Schlagerstar": Die Licht- und Schattenseiten der Musikindustrie Wahlberg: Der Film als Lebensretter Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kino & Filme Nächster Artikel "Schlagerstar": Die Licht- und Schattenseiten der Musikindustrie Wahlberg: Der Film als Lebensretter
Zuletzt aktualisiert: 20.06.2012 um 17:00 UhrKommentare

Die Kinoneuheiten der Woche

Für all jene, die laue Sommertage im Kino ausklingen lassen möchten, gibt es Madonnas zweites Werk "W.E.", die Seniorenkomödie "Und wenn wir alle zusammenziehen?", eine Dokumentation über die Zukunft der Arbeit und einen Gruselfilm, der in der verlassenen Stadt der Arbeiter des AKW Tschernobyl spielt.

Filmszene aus "Und wenn wir alle zusammenziehen?"

Foto © StudioFilmszene aus "Und wenn wir alle zusammenziehen?"

W.E.
Als Musikerin hat Madonna in den vergangenen Jahrzehnten bereits enorm viel erreicht. Doch die 53-Jährige will mehr sein als ein Pop-Star und legt nun ihre zweite Arbeit als Regisseurin vor: In dem Drama llustriert sie die Liebesgeschichte zwischen Edward VIII., dem Onkel von Elizabeth II., und der US-Amerikanerin Wallis Simson. Diese Liebe zwang den englischen König 1936 zur Abdankung. Parallel dazu zeigt Madonna den von innerer Leere gezeichneten Alltag der New Yorkerin Wally im Jahr 1998.

Und wenn wir alle zusammenziehen?
Fünf langjährige Freunde, mit den Herausforderungen des Alters konfrontiert und von grundverschiedenem Naturell, gründen eine Wohngemeinschaft. Jane Fonda spielt die selbstbewusste Jeanne, die niemandem etwas von ihrer lebensbedrohlichen Krankheit erzählt, Pierre Richard ihren Mann Albert, dessen Demenz sich zusehends verschlimmert, Claude Rich den sexuell aktiven Fotografen Claude, der nach einem Herzinfarkt im Beisein einer Prostituierten von seinem Sohn flugs ins Altersheim verfrachtet wird. Dass sich die rüstigen Herrschaften das nicht gefallen lassen, versteht sich von selbst. Und so zieht man im beschaulichen Pariser Vorort in das Haus der biederen Annie und des Alt-Aktivisten Jean. Zur Unterstützung wird der junge Student Dirk angeheuert, der - wie es der Zufall will - seine Doktorarbeit über die Situation alter Menschen schreibt.

Work Hard - Play Hard
Der Dokumentarfilm wirft einen beunruhigenden Blick in die Zukunft unserer Arbeitswelt. Betont modern designte Büros und Konferenzsäle sollen vergessen machen, dass hier gearbeitet wird, aber auch, dass der Mensch ein Individuum ist. Architektonische und psychologische Strategien sollen so viel wie möglich aus der Resource Mensch herausholen, um einen möglichst großen Gewinn zu erzielen.

Chernobyl Diaries
Extreme Tourism nennen sich Reisen in unheimliche oder gefährliche Areale. In diesem Fall reist eine Studententruppe nach Prypjat, die verlassene Stadt der Arbeiterschaft des AKW Tschernobyl. Nachdem die Gruppe das menschenleere Gelände erkundet hat und wieder zurück fahren will, finden sie ihren Wagen sabotiert. Auch ihr Führer kann sich hierauf keinen rechten Reim machen. Die drückenden Häuserschluchten scheinen doch nicht so verlassen, wie es zu Anfang erschien.


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