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Zuletzt aktualisiert: 22.05.2012 um 15:15 UhrKommentare

Janoschs "Komm, wir finden einen Schatz"

Janoschs liebenswerte Kinderbücher haben immer etwas Belehrendes und zugleich ein wenig Kritisches, so auch "Komm, wir finden einen Schatz".

Foto © Filmladen

Darin geht es um die Suche nach materiellem Reichtum und die Erkenntnis, dass Freundschaft, Glück und Zufriedenheit viel mehr wert sind. Das ist auch die Botschaft des gleichnamigen Animationsfilms von Regisseurin und Produzentin Irina Probost, die damit nach "Oh wie schön ist Panama" (2006) und "Die Tigerentenbande" (2011) nun den dritten Teil der Trilogie auf die Kinoleinwand bringt - als anheimelndes Filmerlebnis für die Allerjüngsten, ab Freitag im Kino.

Der kleine Bär mit der Stimme von Michael Schanze spürt schon am Morgen, dass etwas Aufregendes passieren wird, denn seine Nase juckt. Für den kleinen Tiger (Kika-Moderator Malte Arkona) eher ein Anzeichen für eine nahende Erkältung. Doch tatsächlich ziehen die beiden eine Schatztruhe samt Karte an Land. Die Karte zerreißt zwar schon wenig später und flattert dann auch gleich aus dem Fenster, dennoch machen sich die beiden auf Schatzsuche. Der schließt sich Hase Jochen Gummibär an, der eigentlich nur auf der Suche nach Freunden ist und dafür schon den selbsterkorenen Meisterdetektiv Gokatz engagiert hat. Der aber begibt sich lieber zusammen mit Hund "Kurt, der knurrt" (Elton) als Konkurrenzteam auf Schatzsuche.

Und so geht es durch Tintensümpfe, Eislandschaften und saftig grüne Berge - bis sie schließlich tatsächlich auf ein versunkenes Piratenschiff stoßen. Zum Schluss aber kehren sie ohne Goldschatz zurück, mit der Erkenntnis, dass sie doch schon alles haben, was sie glücklich macht. Sehr ruhig und mit allzu wenig Spannung, dafür aber mit vielen Schäfchenwolken und fröhlich beschwingter Musik, erzählt Probost dieses Märchen. Mit 75 Minuten für kleine Kinoeinsteiger definitiv zu lang, für ältere Kinder wahrscheinlich schlicht zu langweilig - auch in der 3D-Version.


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