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Zuletzt aktualisiert: 02.05.2012 um 15:44 UhrKommentare

"Spy Kids": Kinder-Agenten kämpfen für mehr Zeit

Zeit ist kostbar. Das wissen heutzutage schon die Kinder mit übervollen Terminkalendern zwischen Schule und Freizeit. Wer diese Zeit stiehlt, ist ein Bösewicht. Mutig nehmen die Geschwister Cecil und Rebecca die Spur eines Zeitdiebes auf.

Foto © Studio

Im Kinder-Agentenfilm "Spy Kids - Alle Zeit der Welt" ist es der fiese Tick Tock, der alle Zeit für sich haben will. Zwei unerschrockene Kinder wollen ihm das Handwerk legen - und ein aufregender Thriller in 3D beginnt. Die versprochene vierte Dimension erreicht der Film, der am Freitag in den heimischen Kinos anläuft, allerdings nicht. Die Rubbelkarte mit Geruchsfeldern zu einzelnen Szenen enttäuscht, riecht doch alles irgendwie nach Kaugummi mit Putzmittelgeschmack.

Zum vierten Mal seit 2001 hat der actionverliebte Regisseur Robert Rodriguez ("Sin City") einen Film über die "Spy Kids" gedreht mit waghalsigen Verfolgungsjagden, Kämpfen und technischen Raffinessen von Zeitstoppern und Wunderhandschuhen bis hin zu einem sprechenden Superhund. Die Kinderspione von damals sind erwachsen, nun übernehmen Cecil (Mason Cook) und Rebecca (Rowan Blanchard) das Kommando. Mit Mut und Selbstvertrauen helfen sie ihrer Stiefmutter, der Geheimagentin Marissa (Jessica Alba). Dabei haben sie erfahrene Helfer: Die Agenten Carmen und Juni waren vor mehr als zehn Jahren selber "Spy Kids" und geben ihnen wertvolle Tipps. Und auch ihre kleine Schwester "Spy Baby" mischt bereits mit.

"Spy Kids - Alle Zeit der Welt" ist ein spannendes und lustiges Action-Spektakel mit vielen coolen Sprüchen. Gedreht in 3D bereitet es auch Erwachsenen großes Vergnügen, wenn sich die Kinder und die Schurken gegenseitig jagen, etwa in Tick Tocks großem Uhrwerk mit gigantischen Zahnrädern und riesigen Sekundenzeigern. Nur auf die Geruchskarte, das sogenannte Aromascope, sollte man verzichten und auf ein besseres Verfahren hoffen. Oder auch nicht - angesichts von süßlichen Gummibärchen oder Stinkewindeln. Manchen Geruch möchte man lieber nicht in der Nase haben.


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