The Prestige - Die Meister der Magie
Hugh Jackman und Christian Bale als rivalisierende Magier - Mit Scarlett Johansson, Michael Caine und David Bowie.

Foto © Warner Bros.Hugh Jackman und Scarlett Johansson
Christopher Nolan gehört derzeit u den
kreativsten und spannendsten Regisseuren Hollywoods. Der 36-jährige
Brite mit Rot-Grün-Blindheit und einem Faible für Noir-Thriller
verblüffte 2000 mit "Memento", überzeugte mit "Batman Begins"
Kritiker und Publikum und bringt nun "Prestige - Die Meister
der Magie" in die österreichischen Kinos. Als rivalisierende Magier
im viktorianischen London bekämpfen sich darin Hugh Jackman und
Christian Bale. Scarlett Johansson, Michael Caine und Pop-Ikone David
Bowie ergänzen den hervorragenden Cast.
Rivalisierende Zauberkünstler. Scarlett Johansson steht als Show-Assistentin und Geliebte
zwischen den beiden aufstrebenden Jung-Magiern Robert Angier
(Jackman) und Alfred Borden (Bale). Deren Rivalität kennt im
ausgehenden 19. Jahrhundert, als Zauberkünstler wie etwa Houdini noch
absoluten Starstatus genossen, keine Grenzen.
Einst als Freunde mit denselben Tricks aufgewachsen, macht ein
fataler Fehler die beiden zu erbitterten Feinden. Obsessiv versuchen
sie nunmehr, mit immer wagemutigeren Illusionen den jeweils anderen
auszustechen. Als Borden mit dem scheinbar perfekten
Trick das Publikum begeistert, werden Angiers Bemühungen immer
verzweifelter. Schließlich wendet er sich an den sagenumwobenen
Wissenschafter Nikola Tesla, dessen Experimente mit Elektrizität er
sich zur Nutze machen will.
Tesla, die einzige historisch real existierende Figur der
Geschichte, wird im Film mit exzentrischer Brillanz von David Bowie
verkörpert.
Puzzlespiel. Der Kinozuschauer wird zwischen Verwirrung und Spannung,
zwischen Enthüllungen und neuen Wendungen hin und her gerissen. So
scheinen die Sympathien anfangs klar verteilt, doch wird sich das im
Laufe des Films einige Male ändern. "Prestige" ist wie ein Puzzle aufgebaut, das erst langsam zu einer
Auflösung kommt.














