Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Juni 2013 06:44 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
"Die Kunst muss aus dem Feuer kommen" Porträtdoku "Schlagerstar" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kino & Filme Nächster Artikel "Die Kunst muss aus dem Feuer kommen" Porträtdoku "Schlagerstar"
Zuletzt aktualisiert: 27.12.2011 um 16:50 UhrKommentare

"The Darkest Hour"

Touristen versus Aliens in Moskau: Regisseur Chris Gorak bläst in Computerspielästhetik zum Angriff der unsichtbaren Außerirdischen.

Foto © Twentieth Century Fox.

Moskau steht derzeit als Actionlocation hoch im Kurs: Nicht nur Tom Cruise nimmt als Ethan Hunt in "Mission Impossible 4" die Jagd in der russischen Metropole auf, auch der neue Science-Fiction-Thriller "The Darkest Hour" spielt in der östlichen Machtzentrale. Diese wird allerdings nicht vom Westen oder heimischen Terroristen bedroht, sondern einer Alieninvasion. Ab Donnerstag im Kino.

Die beiden Freunde und Wirtschaftstreibenden Sean (Emile Hirsch) und Ben (Max Minghella) fliegen nach Moskau, um dort ihre Internetplattform zu verkaufen. Dort müssen sie allerdings feststellen, dass ihre Ideen gestohlen wurden. Als dann auch noch unsichtbare Außerirdische die Stadt überfallen und die Menschen mit Stromschlägen pulverisieren, wird es gänzlich ungemütlich. So finden sich die beiden mit einer Touristengruppe bald als Überlebende in einer ausgestorbenen Stadt - wobei man bald auf weitere Moskauer trifft, die von den Aliens verschont wurden, darunter Techniknerd Sergej (Dato Bakhtadze), der seine Mitstreiter lehrt, sich mittels Faraday'schem Käfig zu schützen.

Endzeitstimmung in Computerspielästhetik

Den eigentlichen Kampf mit den feindlichen Kreaturen nehmen allerdings raubeinige Kämpfer auf, darunter Matvei (Yuriy Kutsenko). Spätestens hier kippt der vom russischen Filmemacher Timur Bekmambetov ("Night Watch") produzierte Streifen in patriotisches Pathos. Die verbliebenen Moskauer kämpfen weiter gegen die Aliens, während die Amerikaner dem alienfreien Leben zustreben.

Seine Stärke spielt "The Darkest Hour" dann aus, wenn Regisseur Chris Gorak die touristischen Hotspots wie den Roten Platz oder die Gegend um die Christ-Erlöser-Kathedrale als menschenleere Ödnis zeigt, durch welche die Asche der zu Staub zerfallenen Menschen weht. "The Darkest Hour" bleibt dabei stets Genrekino in Computerspielästhetik und verleugnet zu keiner Zeit seine Herkunft aus Vorbildern wie "28 Days Later" oder "I am Legend". Ob dem Werk allerdings der gleiche Erfolg beschieden sein wird, ist fraglich.


Das war Cannes 2013

Foto: APA

Der intime Film "La vie d'Adèle" über eine lesbische Liebe hat beim Festival von Cannes 2013 die Goldene Palme gewonnen.

Schillernde Oscar-Nacht

APA

Oscarreife Vorstellung: Mit Michael Haneke und Christoph Waltz wurden auch zwei Österreicher mit den begehrten Preisen ausgezeichnet. Ein multimedialer Rückblick auf eine glamouröse Nacht!

KLEINE.tv

Goldene Palme geht nach Frankreich

Die Jury in Cannes hat die begehrte Goldene Palme vergeben. Der französi...Bewertet mit 5 Sternen



Fotoserien

Kate Winslet im Porträt 

Kate Winslet im Porträt

 

Newsletter

Neues auf unseren Seiten, Nachrichten und Events per E-Mail!

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang