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Zuletzt aktualisiert: 28.09.2011 um 11:04 UhrKommentare

"Wickie auf großer Fahrt": Neue Abenteuer und großer Kinospaß

Der schlaue Bengel segelt wieder in 3D.

Foto © Constantin

Kinder können es ihren Eltern in vielen Fällen einfach nicht recht machen. Sie sind zu faul, zu unordentlich, zu unfreundlich - oder, im Fall des Wikingerjungen Wickie, zu ängstlich. Mit seinen klugen Einfällen kann der rothaarige Sprössling seinen Vater Halvar nur selten beeindrucken. Völlig zu unrecht, wie der neue Kinofilm "Wickie auf großer Fahrt" eindrücklich beweist. Unter der Regie von Christian Ditter ist ein rasanter, spannender und sehr lustiger Streifen in 3D entstanden, in dem Wickie mit seinen blitzgescheiten Ideen den starken Männern mal wieder aus der Patsche helfen muss. Vielleicht, so hofft er, kann er wenigstens dieses Mal die ersehnte Anerkennung seines Vaters gewinnen.

Wer den ersten Film von Michael Bully Herbig gern gesehen hat, wird sich auch im zweiten Teil bestens amüsieren. Regisseur und Drehbuchautor Christian Ditter ("Vorstadtkrokodile") bringt eigene Akzente ein, setzt aber auch auf Bewährtes und hat alle wieder an Bord geholt: Snurre, Tjure, Faxe, Ulme, der Schreckliche Sven (Günther Kaufmann) und viele andere. Für großes Gelächter sorgen auch Svens Getreuer Pokka (Christoph Maria Herbst) und Christian Ulmen als Ritter.

Halvar fehlt

Nur einer fehlt - Halvar (Waldemar Kobus). Er wurde entführt und Wickie (Jonas Hämmerle) macht sich mit den Männern auf den Weg, um seinen Vater zu befreien. Dabei wollen die Wikinger auch gleich einen sagenhaften Schatz bergen. Ein schwieriges Unterfangen für den Bengel, der mit gefährlichen Abenteuern nicht viel am Hut hat. Doch als Sohn des Häuptlings von Flake bleibt ihm keine andere Wahl. Und so führt er die Wikinger auf eine spannende Reise, bei der er es auch mit wunderschönen Walküren (wie Eva Padberg) und der geheimnisvollen Svenja (Valeria Eisenbart) zu tun bekommt.

"Wickie auf großer Fahrt" ist der erste deutsche Film mit echten Schauspielern, der in 3D gedreht wurde - herausgekommen ist ein schnörkelloses und liebenswertes Abenteuer mit wohldosierter Spannung und viel Witz. Herrlich etwa eine Szene, in der Wickie die starken Männer mit Hilfe eines Esels aus einem Turmverlies befreien will. Großes Vergnügen bereitet auch eine Tanzeinlage der starken Männer - ausgerechnet zur Schnulze der Grand-Prix-Gewinnerin von 1982, Nicole: "Ein bisschen Frieden". Ein großes Kinovergnügen für die ganze Familie und ein warmherziger Appell an die großen Wickie-Fans, ihre Kinder einfach so zu nehmen, wie sie sind.


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