Was wurde aus dem Elfriede-Ott-Film?
"Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott" war mit 226.000 Zuschauern der Film-Hit 2010. Im Annenhofkino wurde er vor zwei Wochen abgesetzt. Wie geht's jetzt weiter?

Foto © MicanKiendl, Goldemund, Ostrowski und Elfriede Ott
Klamauk zieht immer noch. Und wie! "Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott" - Kinospaß mit starker Grazer Beteiligung - ist nun kurz davor, Kultstatus zu erlangen.
Für Ulrike Ladenbauer von Dor-Film ist der Streifen aus vielerlei Gründen extravagant. "Es war Elfriede Otts erster Kinofilm, er machte sechs große Filmpreise, darunter gleich drei Romys, und er ist mit 226.000 Zuschauern Österreichs meistbesuchter Film des Vorjahres." Die "Entführung" bekam zudem den Journalistenpreis "Der papierende Gustl" und zählt zu den Sommerkino-Hits in Oberösterreich und der Steiermark.
Obwohl die Grazer UCI-Kinowelt Annenhof vor zwei Wochen den Film nach neun Monaten aus dem Programm nahm, lässt Annenhof-Chef Joachim Windisch Fans aufhorchen. "Wir wollen den Film zum einjährigen Jubiläum am 1. Oktober wieder im Kino zeigen." Nachsatz: "Und von da an einmal die Woche - auf ewig."
Weitere Entführungen?
Die Grazer "Entführer" Andreas Kiendl, Michael Ostrowski und Horst Goldemund wird das freuen. Auch Dor-Film-Sprecherin Ladenbauer ist begeistert: "Wir hatten schon viele Kultfilme, wie etwa ,Hinterholz 8' und ,Indien'. Aber so etwas wäre natürlich schon was." Eine Fortsetzung der Entführungskomödie gibt's aber nicht. "Dazu fehlt das Buch. Regisseur Andreas Prochaska ist auch ausgebucht." Schade eigentlich. Das findet auch Andreas Kiendl. Aber er macht Hoffnung: "Wir haben schon während der Dreharbeiten über Fortsetzungen gesprochen. Konkret ist aber noch nichts."












