Maximilian Schell: "Ich bin sprachlos"
Berührt und ungeheuer schlagfertig genoss das Geburtstagskind Maximilian Schell den Empfang in Preitenegg.

Foto © Traussnig
"Nur zu einer Beerdigung kommen so viele Freunde. Der 80er ist eine Art Beerdigung, nur dass ich noch lebe!" Berührt und ungeheuer schlagfertig genoss das Geburtstagskind Maximilian Schell den Empfang der Gemeinde Preitenegg zu seinem 80sten Geburtstag. Die große weite Welt traf auf die ländliche Idylle und die Hauptfigur gestand: "Preitenegg, das ist das Paradies." Grenzenlose Herzlichkeit erfüllte die Räumlichkeiten der Gemeinde, die ab sofort eine Dauerausstellung über Schells Schauspielerleben, zusammengestellt von Igor Pucker, beheimatet. "Das hat noch nie jemand für mich gemacht."
"Früher hab ich Schals bekommen"
Stolz ist die Gemeinde auf ihren Oscarpreisträger, der auch Ehrenmitglied der freiwilligen Feuerwehr ist und aus den Händen von Siegfried Oberländer einen Heiligen Florian erhielt. "Danke, dass ihr mich bisher noch nicht um drei Uhr nachts zum Einsatz geholt habt", scherzte Schell und nahm erfreut einen der drei Geschenkkörbe entgegen. "Früher hab ich Schals bekommen", witzelte Schell, der mit Tochter Nasti und Enkelin Lea Magdalena, Freundin Iva Mihanovic und Ex-Gattin Natalja Andreitschenko Landeshauptmann Gerhard Dörfler zum Ausspruch verführte: "Ich habe gerade neben einer ihrer Frauen gesessen!" Freundin Iva gab eine Probe ihres Könnens und sang aus dem Film "Die letzte Brücke" mit Maria Schell in der Hauptrolle ein Lied, das Schell übersetzte.















