Die Kinostarts dieser Woche
Nicolas Cage als zauberhafter Magier - Fernbeziehungen à la Hollywood - Harri Stojka auf der Suche nach seinen Wurzeln und eine Hommage an Woody Allen. Das sind die Filmstarts dieser Woche.

Foto © UniversalDrew Barrymore als Liebeskranke in "Verrückt nach dir"
"Duell der Magier"
Im neuen Disney-Film von Regisseur Jon Turteltaub tritt Nicolas Cage als guter Zauberer gegen finstere Kräfte an. Der Originaltitel "The Sorcerers Apprentice" stammt von Goethes Gedicht "Der Zauberlehrling". Auch der Inhalt wird umgesetzt: Der junge Magier Dave will sich Besen zu Diensten machen, um sein Labor nicht selbst putzen zu müssen - doch er verliert die Kontrolle über die Geister, die er rief. Erst das Einschreiten seines Meisters (Cage) entschärft die Situation.
"Verrückt nach Dir"
Fern- und Wochenendbeziehungen sind längst nicht mehr nur die Ausnahme. Jetzt nimmt sich auch Hollywood des Themas an - mit Drew Barrymore in einer Hauptrolle. Der Film zeigt, dass es genug kreative Methoden gibt, mit denen Paare ihre Liebe auf Distanz frisch halten. Oder es zumindest versuchen.
"Männertrip"
Der Film erzählt die Geschichte des jungen Aaron Green, eifriger Mitarbeiter bei einem Plattenlabel. Er begeistert seinen meist unzufriedenen Chef Sergio Roma von der Idee eines Comeback-Konzerts mit dem einst legendären Rockstar Aldous Snow (Russel Brand). Tatsächlich bekommt Aaron nun den Auftrag, den unberechenbaren Künstler in 72 Stunden von London zum Tourneestart nach Los Angeles zu bringen.
"Gypsy Spirit"
Mit Gitarre und Geige machen sich Harri Stojka und Mosa Sisic von Wien nach Delhi und von dort weiter in die Ebenen von Rajasthan auf - wo sie dem Ursprung der Roma auf die musikalische Schliche kommen wollen. In derbem Wienerisch besprechen sie am Weg Durchfall und Linksverkehr, Autostoppen und "Wüsten-Jazz", den sie bei der Teepause ganz nebenbei fabrizieren.
"Der Atem des Himmels"
Es ist dunkel in den Häusern des Großen Walsertals, in die Gebete der Menschen mischt sich das unheilvolle Donnern der Lawinen. Der moderne Heimatfilm mit seinen kraftvollen Landschaftsbildern ist vor allem etwas für Liebhaber großer Gefühle. Reinhold Bilgeri hat seinen 2005 erschienenen, gleichnamigen Bestseller-Roman selbst verfilmt und produziert.
"Das Leben ist zu lang"
Eine kreative Blockade, Probleme mit den Eltern, der Tochter, weil pubertierend und den Frauen an sich. Allesamt Probleme des jüdischen Regisseurs Alfi Seliger (Markus Hering) und Hauptfigur des neuen Films von Dani Levy. Alfi ergibt sich der Krise und unternimmt einen Selbstmordversuch. Er überlebt. Aber er ist sich nicht ganz sicher, ob das Leben, das er jetzt vorfindet, wirklich noch das alte ist. Irgendetwas kommt ihm seltsam vor.












