Kinder von Will Smith wandern auf riskanten Spuren
Jaden und Willow Smith sind drauf und dran in die großen Fußstapfen ihres Vaters Will Smith zu treten. Aber nicht nur Befürworter der frühen Filmkarriere melden sich zu Wort.

Foto © APFamilie Smith bei der Premiere von "The Karate Kid" in Berlin
Für Will Smith ist die Leinwand kein unbekannter Ort, brillierte er doch schon in zahlreichen Blockbustern wie "Men in Black", "Hitch – Der Date Doktor" oder "Hancock". Jaden und Willow Smith, die Kinder von ihm und seiner Frau Jada Pinkett Smith, basteln seit drei Jahren an einer eigenen Schauspielkarriere. Kräftig unterstützt werden sie dabei von ihrem Vater.
Früher Karrierestart
Den Anfang machte sein Sohn Jaden im Jahr 2007. Der Elfjährige spielte in "Das Streben nach Glück" neben seinem Vater. Smith zeigte sich damals von der schauspielerischen Begabung seines Sohnes beeindruckt und scherzte: "Gut, dass er mein Kind ist. Andernfalls hätte ich seinen Einsatz sabotiert". Bei Jadens neuestem Filmprojekt "Karate Kid" wurde von ihm nicht nur schauspielerisches Talent gefordert, sondern auch vollster Körpereinsatz. Sein Kung Fu Lehrer Mr. Han, verkörpert von Jackie Chan, verlangt von seinem Schüler sehr viel, schließlich soll er beim großen Turnier am Ende überzeugen. Der Film, der am 23. Juli im Kino anläuft, wurde von Will Smith produziert.
Jadens neunjährige Schwester Willow steht ihrem Bruder aber in nichts nach. Sie mimte 2007 Smiths Leinwand-Tochter im Endzeit-Blockbuster "I Am Legend". Damals war sie gerade mal sechs Jahre alt. Laut ihrem Vater aber alt genug, um Filme zu drehen. "Es ist wunderbar, dass meine Kinder schauspielern wollen – dabei kann ich ihnen doch am meisten helfen", schwärmte Smith bei der Deutschland-Premiere des Films in Berlin.
Laute Kritik
Aber nicht alle sind vom Erfolg der Kinderstars so begeistert wie ihr Vater. Nach einem Auftritt in der "Late Show" des US-Fernsehsenders CBS wurde der Filmstar scharf kritisiert. Sein Sohn Jaden wäre ein Klon von ihm, könne nicht schauspielern und verdanke den Job ohnehin nur seinem Vater, so die Zuschauer laut dem Schweizer Tagesanzeiger. Auch seine Tochter Willow kam in die Schusslinie der Kritik. Bei der "Karate Kid"-Gala in Los Angeles schockierte sie die Gäste mit einem für ihr Alter unpassenden Outfit: Irokesen-Frisur, Schnürstiefel, Goldkette, Leopardenjacke und große Sonnenbrille. Die Frage wurde laut, ob Jaden und Willow überhaupt noch Kinder sein dürfen? Will Smith will seinen Kindern freien Lauf lassen, das verriet er kürzlich der US-Zeitschrift People.
Der tiefe Fall der Kinderstars
Die Karriere von Promikindern ist generell umstritten. Sie werden oft ins Showbusiness gepusht, um kurz darauf kläglich abzustürzen. Wie tief man fallen kann, zeigte Drew Barrymore aus einer bekannten Schauspielerfamilie. Ihre mäßig erfolgreiche Mutter hat sie bereits als Kleinkind zum Vorsprechen geschickt. Der erste Ruhm folgte sogleich, mit "E.T. – Der Außerirdische" wurde sie zu einem Kinderstar. Kurz danach kam der Absturz: Barrymore wurde drogen- und alkoholsüchtig. Nur mit großer Anstrengung, und mehreren Entziehungskuren, schaffte sie es wieder nach oben.













