Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Juni 2013 00:12 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
"Die Kunst muss aus dem Feuer kommen" Porträtdoku "Schlagerstar" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kino & Filme Nächster Artikel "Die Kunst muss aus dem Feuer kommen" Porträtdoku "Schlagerstar"
Zuletzt aktualisiert: 04.01.2010 um 19:58 UhrKommentare

Was kommt nach "Zweiohrküken"?

Nach dem Großerfolg "Keinohrhasen" ist Til Schweiger jetzt mit "Zweiohrküken" in den Kinos. Ein dritter Teil scheint auch nicht ausgeschlossen.

Foto ©

Mit dem Vorgänger "Keinohrhasen" verbuchten Sie einen Sensationserfolg. Mit wie vielen Zuschauern?
TIL SCHWEIGER: Im deutschen Sprachraum 6,3 Millionen. Einspielergebnis: 45 Millionen Euro.

Haben Sie geahnt, dass der Film so erfolgreich sein würde?
SCHWEIGER: Ich habe mit einem Erfolg gerechnet. Zwei Millionen Besucher vielleicht. Aber einen derartigen Knaller hat niemand erwartet.

Worauf ist es zurückzuführen, dass der Film so einschlug?
SCHWEIGER: Man konnte sich mit den Figuren identifizieren. Obwohl romantische Komödien eigentlich Märchen sind.

Wie sehr identifizieren Sie sich generell mit den Figuren, die Sie spielen?
SCHWEIGER: Es ist ja interessant: Wenn man Robert De Niro im Leben beobachtet, kommt man drauf, dass er sich bewegt wie der Schauspieler Robert De Niro. Oder Eric Roberts, den ich ungemein schätze: Es gab tausend Sachen, die ich an ihm genial fand. Und dann kommst du drauf, dass der bei einem Abendessen ganz genauso ist. Das heißt aber nicht, dass sie sich immer selbst spielen.

Sind nach "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken" schon "Dreiohrbären", "Vierohrhamster" oder Ähnliches in Sicht?
SCHWEIGER: Noch steht nichts fest. Doch wenn es uns gelingt, einen tollen dritten Teil zu schreiben, dann wird es wohl. Ich bin nur dagegen, dass man nach einem großen Erfolg sagt: Jetzt können wir so und so viele Leute ins Kino tricksen. Ist eine Fortsetzung schlecht, dann wird auch der erste Teil beschädigt.

Soeben wurden Sie 46: Ludo, der Filmheld, bekommt in "Zweiohrküken" die Alterspanik. Haben Sie derlei, zumindest ansatzweise, auch bei sich schon festgestellt?
SCHWEIGER: Ich pflege Gedanken in diese Richtung zu verdrängen. Ich schmiere mir auch nicht, wie Ludo, Nachtcreme ins Gesicht. Vielleicht, wenn es eine gäbe, die wirklich wirkt. Nur: Es gibt leider keine.

Stimmt es, dass der Boxer Wladimir Klitschko wie im ersten Film dabei ist, weil sich das der russische Verleih wünschte?
SCHWEIGER: Mein Produktionspartner Tom Zickler behauptet das. Doch Wladimir ist wieder dabei, weil er damals so gut war. Es gibt Leute, die im normalen Leben supercool sind, aber kaum ist eine Kamera drauf, sind sie tot. Bei Wladimir ist es nicht so. Zudem leben uns er und Yvonne Catterfeld in ihren Szenen ein perfektes Leben vor, während Nora und ich laut Drehbuch gerade auf dem Tiefpunkt sind. Ein dramaturgischer Kniff.

"Keinohrhasen" hätte doch das Zeug für ein amerikanisches Remake.
SCHWEIGER: Hugh Jackman war stark interessiert. Seine Produktionsfirma kooperiert mit 20th Century Fox. Die Gespräche verliefen dann aber kaugummimäßig. Jetzt befinden wir uns in Verhandlungen mit einer anderen Firma.

Welches Ergebnis erwarten Sie sich von "Zweiohrküken"?
SCHWEIGER: Ich erwarte mir gar nichts. Wie ich mir auch keinen Oscar erwarte. Aber wünschen ist was anderes.

TERVIEW: LUIGI HEINRICH

Bestelltipps

Das war Cannes 2013

Foto: APA

Der intime Film "La vie d'Adèle" über eine lesbische Liebe hat beim Festival von Cannes 2013 die Goldene Palme gewonnen.

Schillernde Oscar-Nacht

APA

Oscarreife Vorstellung: Mit Michael Haneke und Christoph Waltz wurden auch zwei Österreicher mit den begehrten Preisen ausgezeichnet. Ein multimedialer Rückblick auf eine glamouröse Nacht!

KLEINE.tv

Goldene Palme geht nach Frankreich

Die Jury in Cannes hat die begehrte Goldene Palme vergeben. Der französi...Bewertet mit 5 Sternen



Fotoserien

Kate Winslet im Porträt 

Kate Winslet im Porträt

 

Newsletter

Neues auf unseren Seiten, Nachrichten und Events per E-Mail!

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang