"Sunshine Cleaning": Schönes Feel-Good-Movie
Der Film erzählt die Geschichte einer unsicheren Putzkraft, die es zur Unternehmerin eines Reinigungsunternehmens bringt.

Foto © Einhorn Film
Ein sonniges Gemüt lässt einen so manche Hürde des Lebens leichter nehmen. In Christine Jeffs Independent-Feel-Good-Movie "Sunshine Cleaning" brilliert Amy Adams, der Star aus "Verwünscht", in der Rolle der allein erziehenden Mutter Rose. Der Film, der vergangenes Jahr beim Sundance Film Festival einer der Publikumslieblinge war, verfolgt die Entwicklung einer jungen Frau von der unsicheren Putzkraft zur Unternehmerin eines Reinigungsunternehmens für Tatorte.
Reinigungsorte für Kriminaltatorte
Die Reinigungskraft Rose ist allein erziehende Mutter des hochbegabten, doch sozial auffälligen Oscar. Ihre rebellische Schwester Norah (Emily Blunt) lebt bei ihrem Vater, gespielt von Alan Arkin. Rose, früher einmal Cheerleaderin, hat eine Affäre mit ihrer verheirateten Jugendliebe, dem Polizisten Mac. Dieser bringt sie auf die Idee, eine Reinigungsfirma für Kriminaltatorte mit Norah zu eröffnen. Durch diesen ungewöhnlichen Job kommen sich die ungleichen Schwestern näher.
Der Story des Films liegen reale Begebenheiten zugrunde. Drehbuchautorin Megan Holly wurde von einem Radiobeitrag über die wachsende Kriminaltatortreinigungs-Industrie zu dem Skript inspiriert. Die neuseeländische Newcomer-Regisseurin Christine Jeffs, die ihr Erstlingswerk "Rain" 2001 bereits in Cannes präsentiert hatte, lässt "Sunshine Cleaning" vor allem durch die liebevoll gezeichneten Charaktere zu einem herzlichen Kinospaß werden.
Allen voran Amy Adams schafft es, Rose' Entwicklung von der unsicheren Haushaltshilfe zur selbstbewussten Unternehmerin dem Zuschauer glaubhaft zu machen. Mit viel Einfühlungsvermögen verfolgt der Film die Verwicklungen der wohl gar nicht so ungewöhnlichen Familie und zeigt, dass der Weg zum Glück auf recht ungewöhnlichen Wegen möglich ist. Die Sonne scheint hier auch bei den widrigsten Umständen.













