"Dutschke"-Film auf Filmfest München uraufgeführt
Der Film über den 68er-Studentenanführer Rudi Dutschke erntete viel Applaus.

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Überraschend amüsant und humorvoll erzählt der halbdokumentarische
Fernsehfilm, der im ZDF ausgestrahlt werden soll, seine Geschichte -
beginnend mit der von ihm angeführten Demonstration gegen den Besuch
des kongolesischen Politikers Tschombé in Berlin bis hin zu seinem
Tod zu Weihnachten 1979.
Interviews mit Freunden, Weggefährten, politischen Kontrahenten
und Dutschkes Ehefrau Gretchen wechseln sich mit nachgestellten
Szenen aus dem Leben Dutschkes ab. Schauspieler Christoph Bach
schlüpft dabei in die Rolle Dutschkes.
Rivalitäten. In den Interviews zeigen sich besonders die Rivalitäten zwischen
Dutschkes politischen Freunden. Sie widersprechen und streiten sich
mit Leidenschaft. "Wir wollten einen Film, in dem die Streitkultur
drin ist", sagte Drehbuchautor Daniel Nocke nach der Premiere. Ein
Sendedatum für den Film gibt es noch nicht. Produzent Nico Hofmann
hofft nach der ausverkauften Premiere aber auf einen
"Primetime-Sendeplatz".












