Vor der Oscar- Gala gab es "Razzies" und Indie-Preise
Mike Myers, Paris Hilton und Uwe Boll sahnten bei "Razzies" ab. Mickey Rourke und Penelope Cruz wurden für "unabhängigen Geist" geehrt.

Foto © APMickey Rourke und sein verstorbener Hund Loki
Bei den traditionellen "Independent Spirit"-Awards setzte sich am Vorabend der Oscar-Verleihung der französische Film "Die Klasse" durch. Dafür ging die "Goldene Himbeere" für das "schlechteste Lebenswerk" nach Deutschland.
Rourke geehrt. Bevor die wichtigste Filmgala des Jahres im Kodak Theatre über die Bühne ging, wurden in Hollywood einmal mehr jene Filme und Künstler ausgezeichnet, die für einen "unabhängigen Geist" im Kino stehen. Heuer durften sich mit Mickey Rourke und Penelope Cruz zwei Schauspieler über die Independent Spirit Awards freuen, die in ihren Kategorien auch als Oscar-Favoriten gelten. Die Oscar-nominierte, aber wohl eher chancenlose Schauspielerin Melissa Leo wurde ebenso prämiert wie Regisseur Tom McCarthy für "The Visitor". "The Wrestler" wurde zum besten Film gekürt.
Rede mit Obszönitäten durchsetzt. Mickey Rourke widmete seinen Preis in einer mit Obszönitäten durchsetzten Rede nicht zuletzt seinem kürzlich gestorbenen Chihuahua. Seine Rede hätte auch gut zu den "Razzie Awards" (Goldene Himbeere) gepasst, die am Samstagabend zum 29. Mal vergeben wurden. Dort sahnten der Komiker Mike Myers für "The Love Guru" und Paris Hilton für "The Hottie & the Nottie" die meisten "Preise" ab. Pierce Brosnan bekam für seine Rolle in "Mamma Mia!" sein Fett ab. Und Trash-Filmer Uwe Boll wurde als "Deutschlands Antwort auf Ed Wood" für sein "unsägliches Lebenswerk" abgestraft.












