Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Mai 2013 08:14 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
"Schlagerstar": Die Licht- und Schattenseiten der Musikindustrie Wahlberg: Der Film als Lebensretter Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kino & Filme Nächster Artikel "Schlagerstar": Die Licht- und Schattenseiten der Musikindustrie Wahlberg: Der Film als Lebensretter
Zuletzt aktualisiert: 24.10.2008 um 11:30 UhrKommentare

Hollywood-Elite unterstützt Obama nach Kräften im Wahlkampf

DiCaprio, Streisand und Co lassen großzügig Spenden fließen.

Unterstützung für Obama

Foto © APAUnterstützung für Obama

Nicht nur das Rinderfilet war an diesem Abend saftig, sondern auch die Rechnung. Mitte September hatten der Regisseur Steven Spielberg und die Diva Barbra Streisand die Hollywood-Elite zu einem Dinner in eine Villa in Beverly Hills geladen und für das kurz gebratene Edelfleisch samt Kartoffelbeilage 28.500 Dollar pro Gast eingesammelt. Leonardo DiCaprio zahlte ebenso bereitwillig wie Jodie Foster, etwa elf Millionen Dollar kamen so zusammen. Das Geld ging an den ebenfalls anwesenden Präsidentschaftskandidaten Barack Obama, es war sein bisher einträglichster Spendenabend. Die Stars steigen im US-Wahlkampf im Manege: Sie nutzen ihre Prominenz, um Geld zu sammeln und Wähler an die Urne zu locken.

Politainment

Der erfolgreichste Polit-Schauspieler ist natürlich immer noch Ronald Reagan , dessen Bühne acht Jahre lang das Weiße Haus war.

Erklärter Liebling der Stars und Sternchen ist Barack Obama, der Republikaner John McCain muss sich mit Unterstützern aus der B-Klasse der Glitzerbranche abfinden. In Obamas Lager sind die Schauspielstars George Clooney, Halle Berry und Ben Affleck, die Talkshow-Königin Oprah Winfrey und der Rocker Bruce Springsteen. Als erster Präsidentschaftskandidat hat Obama einen eigenen Soundtrack. Auf der CD "Yes We Can" singen hippe Jungstars wie Kanye West, John Mayer und John Legend. McCains Fans finden sich eher in der Country-Musik und unter Action-Darstellern. Unter ihnen sind die Countrypop-Sängerin LeeAnn Rimes, die Schauspieler Tom Selleck und Chuck Norris sowie die Beach Boys.

Promis für Demokraten. Im Rhythmus der US-Präsidentschaftswahlen wiederholt sich alle vier Jahre dasselbe Spiel: Die meisten Prominenten unterstützen die Demokraten, die konservativen Republikaner versuchen dann im Gegenzug, den demokratischen Kandidaten als gefallsüchtigen Hollywood-Lakaien abzutun, der dem Alltagsleben der Amerikaner längst enthoben sei. "Barack Obama sagt immer, er steht an der Seite der einfachen Leute, dann fliegt er nach Hollywood für eine Spendengala mit Barbra Streisand und ihren Star-Freunden", spottete McCain. Er selbst wolle gar nicht dazugehören, stellte er klar.

Hohn. Möglicherweise liegt der Republikaner mit seinem Hohn nicht ganz falsch. Im letzten Wahlkampf 2004 hatte sich eine ganze Armada von Stars angeboten, um dem Demokraten John Kerry gegen den Republikaner George W. Bush zu unterstützen. Doch all die starbesetzten "Rock against Bush"-Konzerte haben wenig gebracht. Paradoxerweise sind es allerdings gerade die Republikaner, die vormachen, wie man erfolgreich aus dem Showgeschäft in die Politik wechseln kann. Der ehemalige Bodybuilder, Action-Held und jetzige Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, wird in den kommenden Tagen bei einer Tour durch den alten Industriestaat Ohio für McCain werben.


Foto

Foto © APA

Foto © APA

Schillernde Oscar-Nacht

APA

Oscarreife Vorstellung: Mit Michael Haneke und Christoph Waltz wurden auch zwei Österreicher mit den begehrten Preisen ausgezeichnet. Ein multimedialer Rückblick auf eine glamouröse Nacht!

KLEINE.tv

Startschuss für das Filmfestival in Cannes

Mit einem großen Staraufgebot ist am Mittwochabend das 66. Filmfestival ...Noch nicht bewertet



Fotoserien

Schöne Promis im schönen Cannes 

Schöne Promis im schönen Cannes

 

Newsletter

Neues auf unseren Seiten, Nachrichten und Events per E-Mail!

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang