Deutschlandpremiere von "Burn After Reading" ohne Brad Pitt
Auch George Clooney, John Malkovich und Tilda Swinton fehlten.

Foto © APDie Crew von "Burn After Reading"
Die Fans warteten am roten Teppich vergeblich:
Brad Pitt und seine Hollywoodkollegen haben sich am Mittwochabend bei
der Deutschlandpremiere von "Burn After Reading" am Potsdamer Platz
in Berlin nicht blicken lassen. Beim Festival in Cannes hatte die
schwarze Spionage-Komödie von Joel und Ethan Coen das Publikum
begeistert. Zur Besetzung gehören neben Pitt George Clooney, Frances
McDormand, John Malkovich und Tilda Swinton. Zur Premiere am Tag vor
dem Kinostart kam überwiegend deutsche Prominenz: Filmemacher Detlev
Buck, Dani Levi und Volker Schlöndorff sowie Schauspieler wie Thomas
Kretschmann, Christian Berkel, Andrea Sawatzki, Anna Fischer, Fabian
Busch und Gedeon Burkhard.
Keine Zeit.
Die Coen-Brüder seien wegen Dreharbeiten verhindert, erklärte
Moderator Steven Gätjen vor der Vorstellung. Pitt, so wurde
spekuliert, hätte es eigentlich nicht weit gehabt. Er hatte kürzlich
mit seiner Frau Angelina Jolie ein Quartier am Wannsee in Berlin
bezogen, wo er sich auf den neuen Film von Quentin Tarantino
vorbereitete. Gätjen erklärte dann am Abend Pitts Fehlen: "Er musste
heute Mittag nach New York fliegen." Bei seinen Auftritten auf der
Leinwand - Pitt spielt einen dümmlichen Fitnesstrainer - gab es viel
Gelächter.
Oscars für Coen-Brüder.
Für "No Country For Old Men" hatten die Coen-Brüder vier Oscars
gewonnen. In ihrem neuen Streich (mit dem deutschen Titelzusatz "Wer
verbrennt sich hier die Finger?") geht es um Geheimagenten,
Partnersuche, Sex, Geldgier, Erpressung, Fitness-Wahn und fixe
Schönheitsideen. Dem Film ist anzusehen, mit wie viel Spaß die
hochkarätigen Darsteller bei der Sache waren.
Gesprächsstoff.
Der neue Tarantino-Film "Inglorious Bastards", in dem neben Pitt
auch einige deutsche Stars mitwirken, sorgte am Rande des roten
Teppichs für Gesprächsstoff. Gedeon Burkhard ("Kommissar Rex") spielt
nach eigenen Angaben einen "jüdischen Bastard" - und konnte noch gar
nicht richtig begreifen, dass er dabei ist: "Ich bin überglücklich."














