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Zuletzt aktualisiert: 02.10.2008 um 08:58 UhrKommentare

Deutschlandpremiere von "Burn After Reading" ohne Brad Pitt

Auch George Clooney, John Malkovich und Tilda Swinton fehlten.

Die Crew von "Burn After Reading"

Foto © APDie Crew von "Burn After Reading"

Die Fans warteten am roten Teppich vergeblich: Brad Pitt und seine Hollywoodkollegen haben sich am Mittwochabend bei der Deutschlandpremiere von "Burn After Reading" am Potsdamer Platz in Berlin nicht blicken lassen. Beim Festival in Cannes hatte die schwarze Spionage-Komödie von Joel und Ethan Coen das Publikum begeistert. Zur Besetzung gehören neben Pitt George Clooney, Frances McDormand, John Malkovich und Tilda Swinton. Zur Premiere am Tag vor dem Kinostart kam überwiegend deutsche Prominenz: Filmemacher Detlev Buck, Dani Levi und Volker Schlöndorff sowie Schauspieler wie Thomas Kretschmann, Christian Berkel, Andrea Sawatzki, Anna Fischer, Fabian Busch und Gedeon Burkhard.

Keine Zeit. Die Coen-Brüder seien wegen Dreharbeiten verhindert, erklärte Moderator Steven Gätjen vor der Vorstellung. Pitt, so wurde spekuliert, hätte es eigentlich nicht weit gehabt. Er hatte kürzlich mit seiner Frau Angelina Jolie ein Quartier am Wannsee in Berlin bezogen, wo er sich auf den neuen Film von Quentin Tarantino vorbereitete. Gätjen erklärte dann am Abend Pitts Fehlen: "Er musste heute Mittag nach New York fliegen." Bei seinen Auftritten auf der Leinwand - Pitt spielt einen dümmlichen Fitnesstrainer - gab es viel Gelächter.

Oscars für Coen-Brüder. Für "No Country For Old Men" hatten die Coen-Brüder vier Oscars gewonnen. In ihrem neuen Streich (mit dem deutschen Titelzusatz "Wer verbrennt sich hier die Finger?") geht es um Geheimagenten, Partnersuche, Sex, Geldgier, Erpressung, Fitness-Wahn und fixe Schönheitsideen. Dem Film ist anzusehen, mit wie viel Spaß die hochkarätigen Darsteller bei der Sache waren.

Gesprächsstoff. Der neue Tarantino-Film "Inglorious Bastards", in dem neben Pitt auch einige deutsche Stars mitwirken, sorgte am Rande des roten Teppichs für Gesprächsstoff. Gedeon Burkhard ("Kommissar Rex") spielt nach eigenen Angaben einen "jüdischen Bastard" - und konnte noch gar nicht richtig begreifen, dass er dabei ist: "Ich bin überglücklich."


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