Enge Täler, kleine reizende Dörfer
Die Provinz Pordenone ist touristisch noch unentdeckt.

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Die Künstler der Renaissance haben
Pordenone berühmt gemacht. Es
ist die Stadt des "Pordenone". Und
wer der Stadt seine Aufwartung macht,
der muss sich Werke wie "Madonna der
Barmherzigkeit" oder "Die Geburt" ganze
einfach ansehen. Giovanni Antonio
de'Sachis - Pordenone genannt - lebte
von 1484 bis 1539 und ist ohne Zweifel
der größte Sohn seiner Stadt. Doch es ist nicht nur die Stadt, es ist
die ganze Provinz, die entdeckenswert
erscheint, die aber von Touristen aus Österreich
eher rechts liegen gelassen wird.
Der Weg von San Daniele über Pinzano al
Tagliamento lohnt sich. Man überquert
auf einer Brücke die Talenge des Tagliamento und kommt nach Spilimbergo, der
Stadt der Mosaike. Nördlich von Spilimbergo
führt die Straße nach Maniago.
Der Messerproduktion verdankt die Stadt
ihren internationalen Ruf.
Es sind aber auch die Bergtäler nördlich
von Spilimbergo-Pordenone: Nach Gorgazzo
zu den Quellen des Flusses Livenza.
Oder in das Val Cellina: romantische
Landschaft, steil, felsig, dann wieder unvorhersehare
Ebenen, Buchenwälder und
kleine Dörfer.
Vogelmesse.
Sacile ist die westlichste Stadt der
Region. Berühmt geworden durch die
Vogelmesse, die seit Jahrhunderten Ende
August stattfindet. Die Stadt mit dem
alten Kern ist heute ein modernes
Industrie- und Gewerbezentrum. Fazzioli,
der weltberühmte Klavierbauer, hat
hier seine Produktionsstätte und einen
eigenen Konzertsaal.








