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Zuletzt aktualisiert: 14.04.2011 um 12:06 Uhr

Rad-Touren durch Friaul

Mit dem Rad in Friaul unterwegs zu sein, heißt: die Landschaft genießen, bei den Sehenswürdigkeiten halten und jeden Augenblick so richtig auskosten. Aus dem vielfältigen Angebot drei Routen.

Zwischenstopp mit Kulturerlebnis

Foto © CCIAA PORDENONEZwischenstopp mit Kulturerlebnis

KARNISCHE ROUTE. Die Karnische Route, die über 63 km führt und ganzjährig befahrbar ist, erlaubt es dem Radtouristen die bedeutendsten Täler und Ortschaften des Karn zu besuchen. Die Tour startet in Venzone – auch mit dem Rad leicht über die Route FVG 1 erreichbar. Das verzweigte Streckennetz weist keine besonderen Schwierigkeiten auf, zumal vorwiegend auf asphaltierten Nebenstraßen mit gleichbleibendem Gefälle von maximal drei bis vier Prozent und einigen steileren Abschnitten gefahren wird. Von Venzone geht die 33 km lange Tour über Pioverno, Cavazzo Carnico, Terzo und Zuglio bis Paluzza. Von Paluzza können sportlich ambitionierte Radler über Bergstraßen weiter Richtung Österreich und Cadore fahren. In Tolmezzo – nach 16 gefahrenen Kilometern – besteht die Möglichkeit nach Ovaro ( 18 km) und Ampezzo (12 km) – jeweils über Villa Santina – abzuzweigen. Ein Genuss ist nicht nur das Raderlebnis, sondern auch die hervorragende Küche des Karn.

ROUTE AM FUSS DER BERGKETTE. Etwas mehr Ausdauer und Zeit verlangt das 164 km lange Teilstück der Route 12 des Bicitalia FIAB von Gorizia bis Budoia, welches in zwei oder drei Etappen gefahren wird. Gefahren wird vorwiegend auf asphaltierten Nebenstraßen in stets leichter Steigung, wobei es verschiedene Anstiege und Abfahrten zu bewältigen gibt. Die ganzjährig befahrbare Radstrecke weist zwischen Nimis und Gemona als Kriterium nur einen kurzen steilen Anstieg auf. Im ersten Teil radelt man von Gorizia aus entlang der Hügel mit den Weingärten. Weinliebhaber sollten sich die Gegend besonders einprägen, denn auf dem Weg bis Tarcento durchquert die Route Regionen, welche für die besondere Güte ihrer Weine bekannt sind. Entlang der Strecke finden sich zahlreiche Kellereien, wo sich eine Einkehr garantiert lohnt. Auf dem weiteren Weg über Gemona, Cornino, Meduno, Maniago (Abzweigung nach Barcis) und Aviano nach Budoia ändert sich das Umfeld und man radelt durch ruhige Landschaften und liebliche Ortschaften, die auch aus kultureller Sicht mit vielen Sehenswürdigkeiten aufwarten können.

DIE ADRIAROUTE. Triest ist die Basisstation für die ganzjährig befahrbare Route, welche die wichtisten Orte am Meer von Friaul Julisch Venetien berührt. Zwischen Triest und Monfalcone gibt es auf dem Karstabschnitt einige Anstiege mit leichtem Gefälle sowie einige abschüssige Stücke. Die Abschnitte von Triest nach Draga S. Elia und von Monfalcone nach Grado fährt man auf einem Radweg. Generell gibt es auf der Strecke durch den Karst und die friaulische Tiefebene bis in die Nähe der Lagune von Grado und Marano nur kurze Abschnitte auf Straßen mit Autoverkehr zu fahren. Zielpunkt ist nach 172 km Lignano Sabbiadoro.


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