Zwölf Tonnen rücken Promis ins rechte Bild
Die Vorbereitungen für die morgige TV-Sitzung beim Villacher Fasching laufen auf Hochtouren. Die Kleine Zeitung blickte hinter die Kulissen und über die Schulter des ORF-Teams.

Foto © SantnerVolker Grohskopf (Regie und Johannes Hoche (Technik) sind Lei-Lei-Fans
Wenn Samstagabend die Villacher Faschingsgilde auf ihre Bühne im Congress Center geht, ist auch für die besten Narren Österreichs einiges anders: Erstens lachen ihnen haufenweise Prominente entgegen, zweitens ist die Beleuchtung etwas greller und drittens mischt sich unter das Lampenfieber noch ein wenig mehr Nervosität als sonst - es ist der Tag der Fernsehsitzung! Die Kleine Zeitung warf einen Blick hinter die Kulissen, und beobachtete das ORF-Team bei den Vorbereitungen.
Scheinwerfer. Bereits am Montag reiste das Team um Lichtmeister Gerhard Hillebrand an und rüstete die Bühne mit etlichen Scheinwerfern auf. "Wir verkabelten 70 Effektlampen, haben drei Lastwägen Material mitgebracht. Insgesamt zwölf Tonnen, vom Klebeband bis zur Steckdose", erklärt Beleuchter Reinhard Groiss. Er kommt, wie die meisten aus dem 39-köpfigen ORF-Team, schon seit Jahren nach Villach und freut sich auf die angenehme Atmosphäre hinter den Kulissen.
Rosen für Lei-Lei-Narren. "Mich fasziniert die Herzlichkeit und der Idealismus, der hier auf der Bühne gelebt wird", streut auch der verantwortliche Regisseur, Volker Grohskopf den Lei-Lei-Narren Rosen. Er zeichnet bereits seit fünf Jahren mit seiner Arbeit für den ORF-Quotenhit verantwortlich. "Das schlimmste für mich ist es, aus den aufgezeichneten fünf Stunden drei wegstreichen zu müssen", gesteht er. Eine Woche dauern die Schneidearbeiten, gekürzt wird bei fast allen Nummern. "Es soll ein bunter Querschnitt sein, damit für jeden etwas dabei ist", so Grohskopf. 1,675 Millionen Zuseher im Vorjahr bestätigen wohl sein gutes Gespür.
Acht Kameras erfassen jede Regung bei den prominenten Zuschauern und auf der Bühne - aufgezeichnet wird an drei Tagen. "Heuer haben wir eine neue Steadi-Cam im Einsatz, damit wir wirklich alles ins Bild bekommen", warnt der technische Leiter Johannes Hoche. Eine Novität gibt es auch bei der Ausstrahlung: Erstmals im Format 16:9.
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Ein Blick hinter die KulissenFoto © Santner










