Kurt Scheuch als Krokodil gesichtet
FPK-Chef Kurt Scheuch ist am Samstag beim traditionellen Faschingsumzug in Villach in Kärnten als Krokodil "Sachsi" verkleidet gesichtet worden.

Foto © Thomas Cik
Das "Phantom-Reptil" war im vergangenen Sommer angeblich in der Drau bei Sachsenburg (Bezirk Spittal) - just in scheuchschem Fischwasser - gesichtet worden. Trotz groß angelegter, tagelanger Suchaktion samt Booten und Hubschrauber tauchte das Krokodil wenig überraschend nie auf.
FPK-Politiker haben einen Hang zu mitunter skurrilen Verkleidungen: Vor einigen Jahren zeigte sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler (damals BZÖ) nach der "Negerwitz-Affäre" beim Villacher Fasching an den nackten Brüsten von zwei als "Negerinnen" verkleideten jungen Männern.
Bei den übrigen Kärntner Parteien übte man sich trotz Wahlkampfes eher in Zurückhaltung. SPÖ-Spitzenkandidat Peter Kaiser nahm in Villach zwar teil, sah sich selbst aber quasi als "Anti-Wahlplakat". "Ein Peter Kaiser ist besser als 10.000 Wahlplakate", hieß es dazu bei der SPÖ. Die ÖVP verzichtet überhaupt auf den Faschingsumzug. "Politiker haben in Kärnten derzeit nichts zu lachen. Der Fasching sollte überhaupt politikerfrei sein", erklärte Sprecherin Gerlind Robitsch auf APA-Anfrage.
Grünen-Sprecher Rolf Holub nahm es wie so oft mit Humor. Er verzichtete zwar aus gesundheitlichen Gründen auf eine Teilnahme an Faschingsumzug. "Ich wäre aber gerne als Kasperl gegangen, dann hätte ich dem Krokodil eins drüberbraten können", sagte Holub.











