Im Fasching lassen die Narren in Gnesau die "Sau" raus
Mit ihrem diesjährigen Programm hat die Faschingsgilde Gnesau die Lacher auf ihrer Seite. Zum Besten gegeben werden Nummern wie "Das Gummiboot" oder "Bauer sucht Sau".

Foto © Laggner-PrimoschBeatrice Hofer, Carmen Hofer und Johanna Hobitsch in "Bauer sucht Sau"
Zum siebten Mal erfolgt heuer bei den Faschingssitzungen in Gnesau ein Frontalangriff auf die Lachmuskeln des Publikums. Seit drei Monaten sind die Narren aus Gnesau mit den Proben für ihre Auftritte im Fasching beschäftigt. Bereits seit einem Jahr kümmerte sich Margit Sonvilla um die Nachwuchsarbeit und unterrichtete die jungen Tänzerinnen in Jazz-Dance. "Unsere Nummern schreiben wir selbst", sagt Vizekanzlerin Heidi Hobitsch. Immer wieder werden von den Darstellern spontan Ideen aus der näheren und weiteren Umgebung aufgegriffen und zu Sketches verarbeitet.
Faschings-Special
Missverständnisse. So bekommt beispielsweise auch die Fernsehserie "Bauer sucht Frau" in Gnesau einen Ehrenplatz. Allerdings gibt es dabei ein Missverständnis, weil der Bauer keine Frau, sondern eigentlich eine Sau sucht - und dabei spielt die Augenfarbe für ihn verständlicherweise wirklich keine Rolle. Johanna Hobitsch sorgt mit Carmen und Beatrice Hofer in dieser Nummer dafür, dass kein Auge trocken bleibt.
Musikalisch. Auch musikalisch hat der Gnesauer Fasching einiges zu bieten. In "Die zwa Zoartn und i" bringen Horst Bacher, Reinhold Gruber und Ulrich Saringer einige Gstanzln dar, die aktuelle Themen aus Gnesau und ganz Europa aufgreifen. Die Mädchen der Garde und weitere junge Tänzerinnen zeigen ihr Können unter anderem in der Nummer "I believe". Und auch die Minister-Truppe tanzt auf der Bühne auf.
Fünf halbnackte Männerkörper. Heidi und Gabi Hobitsch sitzen auf einem Bankerl und ziehen kräftig über die Nachbarschaft in Gnesau her. Die fünf halbnackten Männerkörper von Rudolf Ragoßnig, Erich Straka, Karl Steinwender, Alois Ritzinger und Ulrich Saringer werden in der Tanzeinlage "Das Gummiboot" präsentiert.
Die Gilde
Ein "Dingsda" zum Mitraten. Bei "Dingsda" laden Johanna Hobitsch, Lisa Seebacher, Stefanie Nott und Carmen Hofer die Zuschauer zum Mitraten ein. Da kann es schon passieren, dass man manchmal ziemlich weit daneben liegt. Die überdimensionalen Stühle und der fast drei Meter hohe Tisch wurden von Markus Sonvilla speziell für diese Nummer angefertigt.
Gutes Team. Mitverantwortlich, dass die Gnesauer Narren jedes Jahr die Lacher auf ihrer Seite haben, ist auch der Gildenkanzler Josef Schwetz. "Ein gutes Programm steht und fällt mit dem guten Team. Und die Akteure müssen selbst Spaß dabei haben", so der Kanzler.











