"Bahnhofsrestler" spornt an
Stadtrichter halten Andenken an Lele Bukoschek hoch.
Kaum ein Stadtrichter hat das Stadtgerücht dermaßen geprägt wie Leander "Lele" Bukoschek. Viele besuchten sogar nur seinetwegen die Klagenfurter Faschingssitzung und warteten den ganzen Abend auf das bekannte "Würmer-Lied". Der legendäre "Bahnhofsrestler", der im Sommer 2008 unerwartet verstorben ist, hinterließ eine große Lücke in der Narren-Riege.
Ihm zu Ehren. Doch gerade im Fasching wollen sich die Stadtrichter das nicht anmerken lassen. "Unser Ziel ist es, ihm zu Ehren so gut wie möglich zu sein", sagt Günter Pinter. Entsprechend viele Pointen, Ideen und Gags bieten die Stadtrichter unter der Regie von Tamàs Ferkay auf. Die vielen Lacher beweisen, dass die Narren auf Erfolgskurs sind.
Kleine Dinge. Das Andenken an Bukoschek wird auch in kleinen Dingen hochgehalten, wie das Titelblatt des Programmheftes zeigt. Es ziert nach wie vor eine Zeichnung des begnadeten Philosophen, der im Zivilberuf technische Geräte entwickelte und 50 Patente hatte.










