Haut und Farbe am Wörthersee
Beim Bodypainting Festival wird Pörtschach zum Wunderland der Farben. Etwa 200 Künstler aus insgesamt 44 Ländern kämpfen in fünf Kategorien um Weltmeistertitel. Kleine Zeitung-Redakteur Wolfgang Fercher machte den Selbstversuch.

Foto © KLZ/WeichselbraunKleine-Redakteuer wird zum Wikinger
Cleopatra, Schlangenkönig, Meerjungfrau, Fred Feuerstein. Der Auftakt zum World Bodypainting Festival in Pörtschach war wie gewohnt ein farbenfroher und exzentrischer. Schon am Mittwoch wurde beim "Body.Circus" im Schloss Leonstain gefeiert. "Ein schriller und surrealer Fantasieball, bei dem die Leute einfach einen schrägen Abend genießen sollen", sagt Festival-Organisator Alexander Barendregt.
Bis inklusive Sonntag dreht sich in Pörtschach alles um fantasievolle Kunstwerke auf der menschlichen Haut. Etwa 200 Künstler aus insgesamt 44 Ländern kämpfen in fünf Kategorien um Weltmeistertitel: Pinsel/Schwamm, Airbrush, Facepainting, Special Effects und einem UV-Nachtbewerb. Dazu kommen Special Awards.
Das Thema in diesem Jahr lautet am Freitag und Samstag "Inner fears, battling the invisible", also die inneren Ängste und der Kampf gegen das Unsichtbare. Ab 9 Uhr arbeiten die Künstler an ihren Models, am späten Nachmittag finden dann die Präsentationen und Bewertungen statt. Der Sonntag steht dann unter dem Motto "Avantgarde - Innovation.Provokation". Für musikalische Vielfalt sollen unter anderem Aura Dione, Culcha Cundela und Conchita Wurst sorgen.
Das World Bodypainting Festival, das im Vorjahr erstmals nicht in Seeboden am Millstätter See, sondern in Pörtschach stattfand, soll in der Region für etwa 20.000 Nächtigungen sorgen und eine Wertschöpfung von etwa 2 Millionen Euro bringen. Die Veranstalter rechnen in diesem Jahr wieder mit etwa 30.000 Besuchern.









