Mit H.C. in der Disco
H.C. Strache mit Starpotential. BZÖ Bucher und FPK Scheuch zeigten gutes Benehmen auf der Redoute.

Foto © WeichselbraunDas MDR Fernsehballett zeigte Profi-Dance auf der Bühne und begeisterte mit Classic bis Samba.
Alles fing so stimmungsvoll an. Landeshauptmann Gerhard Dörfler hatte bereits um 19 Uhr in die Messehallen zu einem warming up eingeladen. Die Erwartungen an die Redoute, den einzigen Politball der heuer in Kärnten gefeiert wird, waren groß. Redouteerfahrene freuten sich auf den ersten Schritt in die Messehallen, weil der bisher immer für eine pompöse Überraschung gut war.
Heuer plätscherten müde Wasserfontänen im Eingangsbereich, die Verbindungswege zwischen den Hallen entwickelten sich zu Stolperfallen durch schlecht gelegte Teppichböden, die Dekorationen hielten sich dezent zurück.
Die Redoute wurde anders
Nur der große Saal zeigte sich wie im letzten Jahr als Opernhaus mit großen Lustern. Das prachtvolle, großzügig und zweitgrößte Ballereignis Österreichs, die großstädtische Redoute, ist anders geworden. Wer Unhöflichkeiten zwischen BZÖ und FPK erwartete, wurde enttäuscht. Man weiß sich gut zu benehmen. BZÖ Chef Seppi Bucher mit Stefan Petzner, Gerald Grosz und Stefan Markowitz hatten einen Tisch bestellt. "Wisst ihr wo der Tisch 56 ist? Wahrscheinlich im Souterrain", verteilte die BZÖ-Crew Mini-Seitenhiebe. Die brachten weder den Landeshauptmann noch FPK-Parteiobmann Uwe Scheuch aus der Ruhe. Mit Windelwirt Siggi Neuschitzer sowie einem allgegenwärtigen H.C. Strache (in der Disco-Lounge von Marco Moo liefen auf den Videowalls vorwiegend Strachebilder) am Tisch, genossen sie das Programm auf der Bühne im einzigen prächtigen Ballsaal: Alexandra Lexer, Sabine Neibersch und das Fernsehballett des MDR.
Herzblut
In Feierlaune präsentierte sich die Band Meilenstein, die in der Schlagerhalle die Besucher mitreißen konnte. Entsprechend gut gelaunt gestaltete Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider dort seinen Auftritt. Die Redoute ist anders geworden. Ob schlechter oder besser wird jeder für sich entscheiden. Sparen versteht jeder, nur nicht an Herzblut.














