15. Grazer Opernredoute wird "opulente" Nacht
Neben langjährigen Protagonisten wie dem Grazer Philharmonischen Orchester und dem Sigi Feigl Orchester gibt sich diesmal auch erstmals Thomas Schäfer-Elmayer die Ehre. Die Opernredoute findet am 26. Jänner 2013 statt.

Foto © KLZ / FuchsAm 26. Jänner wird die Grazer Oper zum Ballsaal
Die 15. Grazer Opernredoute am 26. Jänner 2013 wird nach den Worten der Organisatoren wieder eine "opulente Nacht", wenn der bewährte Conferencier Alfons Haider durch das Programm führt. Neben langjährigen Protagonisten wie dem Grazer Philharmonischen Orchester und dem Sigi Feigl Orchester gibt sich diesmal auch erstmals Thomas Schäfer-Elmayer die Ehre - als Moderator der Mitternachtsquadrille, wie die beiden Organisatoren Michael Tomec und Bernd Pürcher und Intendantin Elisabeth Sobotka am Montagabend bei der Präsentation der Festmenüfolge im Spiegelsaal der Oper bekanntgaben.
Das Casting für die Opernredoute-Polonaise beginnt am 18. November um 13.30 Uhr, das Eröffnungsereignis wird von Ingrid Dietrich und Helmut Nebel choreografiert. Nach den Klängen von Peter Tschaikowskys "Eugen Onegin" und dem winterlichen Walzer aus Emile Waldteufels "Die Schlittschuhläufer" - gespielt vom Grazer Philharmonischen Orchester unter Florian Erdl - werden 128 beim Casting ausgewählte junge Damen und Herren zu Carl Michael Ziehrers Fächerpolonaise vor rund 2.500 Besuchern durch den prächtigen Zuschauerraum schweben. Ballettschule und Ballettkompanie der Oper Graz geben danach die Höhepunkte aus "La Bayadere" von Leon Minkus bzw. zu Johann Strauss' "Fledermaus" bzw. Jacques Offenbachs Höllen-Cancan aus "Orpheus in der Unterwelt".
Alle Räumlichkeiten stehen zur Verfügung
Die Tanzambitionen der Gäste wecken im großen Ballsaal abwechseln das Sigi Feigl-Orchester und die "Grammophoniker", bevor das Mitternachtshighlight entzündet wird: Es gibt Auszüge aus Carl Millöckers "Gasparone", als Ausblick auf die entsprechende Operettenpremiere rund einen Monat später. Nach den Umbauarbeiten des vergangenen Jahres im Opernbereich stehen nun wieder alle Räumlichkeiten vollständig zur Verfügung - das gilt vor allem für die Diskothek in der Studiobühne, in der DJ Wolf auflegt.
Der Verkauf von Tickets bzw. die Vergabe von Logen und Tischen ab sofort, so die Organisatoren Tomec und Pürcher. "Im Moment, bei diesen Temperaturen draußen, fühlt sich ja noch niemand so richtig auf große Bälle eingestimmt, aber wenn es dann am kommenden Wochenende wie angekündigt kälter wird und bis weit herunter schneit, dann schon", so Tomec. Laut Pürcher würden ja schon bis Ende Juli alle vorigen Inhaber von Tischen und Logen angeschrieben, ob sie wieder buchen möchten. Viele seien ja sozusagen bereits reserviert - "Wir haben eine hohe Stammkundendichte", so Pürcher zur APA: "Es kommt so gut wie nicht vor, dass jemand sagt, nein, das brauchen wir beim nächsten Mal nicht mehr."









