Bunte Bühne für 70.000 Besucher
Gute Stimmung, kaum Zwischenfälle: Die Stadtrichter freuen sich über einen gelungenen 18. Altstadtzauber in Klagenfurt.

Foto © Susanne Hassler
Es gibt Italiener, die planen ihren Urlaub nach dem Altstadtzauber und kommen extra dafür her", sagte Stadtrichter Werner Ortitsch. An den beiden Tagen besuchten rund 70.000 Gäste den Klagenfurter Altstadtzauber, den die Kleine Zeitung präsentiert hat. "Auch das Wetter hat gepasst. Es hat ein bisschen geregnet, aber da sind die Leute in den Zelten eben enger zusammengerückt", so Stadtrichter Siegfried Kreuzweger.
Neben vielen Kärntnern waren auch Besucher aus Deutschland, Holland und Slowenien dabei. "Beim Flohmarkt haben sogar peruanische Gäste mitgemacht", so Ortitsch. Allein die rund 40 aktiven Stadtrichter zu Clagenfurth leisteten heuer an den Tagen vor und nach dem Fest sowie während des Altstadtzaubers rund 4000 Stunden. Das gesittete Verhalten der Gäste lobten am Samstag die Einsatzkräfte. "Es gab nur einen Randalierer. Ein 19-Jähriger hat gegen Rotkreuz-Fahrzeuge getreten. Aber sonst war es relativ ruhig", hieß es am Samstag seitens der Exekutive. Diese sorgte mit den Beamten der Polizeiinspektion Landhaushof und einem zusätzlichen eigenen Einsatztrupp für Ordnung.
Auch 18 Mann von Berufsfeuerwehr Klagenfurt und Freiwilligen Feuerwehren standen mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. "Wir haben Brandwachdienst. Bis jetzt ist zum Glück nie etwas passiert", sagte Hauptbrandinspektor Helmut Krumpl. Bis Redaktionsschluss einen eher ruhigen Dienst versahen auch die elf Sanitäter und der Notarzt. Betrunkene, die umkippen, Schnittwunden oder kleinere Verletzungen nach Raufereien kämen zwar vor, so Einsatzleiter Jürgen Putz: "Aber normalerweise verhalten sich die meisten Gäste sehr vernünftig."
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Zahlen & Fakten
70.000 Besucher kamen an den beiden Festtagen nach Klagenfurt. Allein der Flohmarkt lockte pro Tag rund 9000 Kauffreudige an, aber auch das "Fest der Kärntner" Täler war gut besucht. Der ganz große Andrang herrschte dann abends bei Kleinkunst und Konzerten.
4000 Einsatzstunden leisten allein die Stadtrichter samt Auf- und Abbau beim Fest.
18 Feuerwehrmänner standen neben Mitarbeitern von Rotem Kreuz und Polizei im Einsatz.












