Posse mit Spielfreude in Neuhaus
Viel Qualität, Stimmung und Kaiserwetter bei der "Wildschütz"-Premiere im Schlosshof Tabor.
Die Anreise lohnte sich auch heuer wieder. Und auch der Ortsukundige wird das romantisch gelegene Schloss Tabor im Vierländereck Steiermark/Burgenland/Ungarn/Slowenien mit guter Wegweisung leicht ausmachen. Dort stimmte bei Albert Lortzings komischer Oper "Der Wildschütz" alles:
Dank der einfallsreichen und geschickten Personenführung (Regie und Dramaturgie: Dominik Wilgenbus) verströmten Dietmar Kerschbaumer (als künstlerischer Leiter ist der vielseitige Sänger-Schauspieler hier für alles verantwortlich), Renate Pitscheider, Michael Eder, Paul Armin Edelmann und Elisabeth Pratscher kurzweilige, doch nie dümmliche Heiterkeit. Die unter Sebastian Weigle (GMD in Frankfurt) leichtfüßig musizierende "Junge Philharmonie Brandenburg" und der Wiener "Philharmonia"-Chor prägten den Schwung auf der Bühne, wo überdimensionierte Gemälde die jeweilige Situation illustrierten, entscheidend mit.







