Premiere: Kluck aus dem Kasten
Beim gefinkelten Finale der Trilogie von Oliver Kluck hagelt es in "Mein Name ist Programm" auch etliche Sprachraketen.
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GRAZ. Wenn Jungrevolutionäre dann doch lieber als "Trittbrettfahrer des besseren Lebens" vom Gas gehen, raucht bei Aufrechtgeher Oliver Kluck die Dampfmaschine. Da knistert das Papier beim Sprachzündstoff, entflammt die Schauspielcrew unter Christina Rast - allen voran Simon Zagermann, Evi Kehrstephan - und fliegen Funken ins Publikum auf der Probebühne im Schauspielhaus.
Nomen est omen stochert "Mein Name ist Programm" zum famosen Finale der Trilogie "Von der Industrie lernen" in biografischer Glut, lüftet Brandnarben, erstickt aber mit blendend geschmiedeten Überspitzungen und Selbstironie jede Traurigkeit. Zwischen vierfach vertretenem Ich-Erzähler tauchen Eltern, Lehrer, Mobbing-Genossen beim Vulkantanz am Rande von Wahnsinn und Außergewöhnlichkeit auf. Ein gefinkelt stilisiertes Lebenspanoptikum mit tönenden Kleiderschränken (Fatima Sonntag) als Guckkästen ins biedere Familiennest samt Flöte und in leidvolle Ausbildungsjahre.
Der Kleinen Zeitung verrät der auf Rügen geborene Ausnahmeautor und Graz-Fan seine Wiederkehr in der Saison 2013/14 und dass "Der Wiederaufbau des Haider-Denkmals" am Deutschen Theater in Berlin gastieren wird.








