Franz Schubert und die Musik der Moderne
300 junge Talente aus 38 Ländern stellen sich an der Kunstuni Graz dem internationalen Wettbewerb "Franz Schubert und die Musik der Moderne".

Foto © Sabine HoffmannGeorg Schulz, Rektor der Grazer Kunstuni
Zwar ist Rektor Georg Schulz erst ab 1. März wieder offiziell im Amt, den Internationalen Wettbewerb "Franz Schubert und die Musik der Moderne" betreut er aber schon jetzt. Stolz ist man an der Kunstuniversität auf die große Resonanz des Wettbewerbs: 93 Duos für Gesang und Klavier (Lied), 20 Trios für Klavier, Violine und Violoncello und 19 Streichquartette sind angemeldet. Das Thema Kammermusik und die Gleichwertigkeit von Tradition und Moderne machen den Bewerb einzigartig.
Christine Whittlesey, Juryvorsitzende in der Kategorie Lied, weiß, wie sehr Teilnehmer und Jury davon profitieren, hunderte unbekannte zeitgenössische Werke zu hören. Chia Chou (Vorsitz Klaviertrio) war es als Ausdruck der KUG-Politik wichtig, zur Hälfte Frauen in die Jury zu bitten. In der Finalrunde sind (Ur-)Aufführungen von Hooshyar Khayam und Simone Movio zu erleben, Preisträger des Kompositionswettbewerbs. Stephan Goerner (Juryvorsitzender Streichquartett) betont den Weltruf des Bewerbs, der nicht Fehlerlosigkeit und Mechanik, sondern Musik bewertet.
Der Eintritt zu allen Wettbewerbsrunden ist gratis, beim Live-Streaming schauen Verwandte, Freunde und Lehrer aus aller Welt zu. Beim abschließenden Galakonzert kann schließlich auch das Publikum einen Preis vergeben.
Features
Fakten
Wettbewerb "Franz Schubert und die Musik der Moderne". 8. bis 14. Februar an der KUG. Galakonzert: 16. Februar, 19 Uhr, Stephaniensaal








