Abgedrehte Geschichten in der Cinecity
Am Donnerstag geht in der Klagenfurter CineCity das Jugendfilmfestival "Iskrica" über die Bühne. 60 Jugendliche haben bei 14 Kurzfilmen mitgewirkt.

Foto © VeranstalterFeurige Sache: Mirijam Gallob spielt die Hauptrolle in "Daj mi ogenj - Gib mir Feuer"
Eine junge Filmemacher-Generation steht am Donnerstag ab 10.30 Uhr im CineCity Kino in Klagenfurt im Mittelpunkt. Unter dem Titel "Iskrica-posneto-abgedreht" werden 14 Kurzfilme, bei denen 60 Jugendliche mitwirkten, gezeigt und von einer Jury benotet. "Mit dem Projekt will ich eine Plattform schaffen, damit junge Menschen Filme produzieren und nicht nur konsumieren", sagt der Filmemacher Michael Dolinšek, der das zweisprachige Projekt seit März 2011 umsetzt.
Mit professioneller Hilfe wie Impulsreferaten von Experten und Filmbeispielen sowie Unterstützung beim Drehbuch-Schreiben, Filmen, Schneiden und Nachvertonen hätten die Jugendlichen ihre persönlichen Ideen und Themen auf die Leinwand gebracht. "Wir haben an die Jugendlichen eine Medienkompetenz vermittelt, die sich nun in erhöhter Wahrnehmungsfähigkeit, kritischer Distanz zu den Inhalten und einem souveränen Umgang mit der Technik zeigt", sagt Dolinšek.
Anja Ogris und Michelle Motschnig werden den Film "Blinde Liebe - Slepa ljubezen" präsentieren. "Wir wollen zeigen, wie gefährlich das Internet sein kann", sagen die Filmemacherinnen. Dass zwischenmenschliche Beziehungen unglücklich verlaufen können, wird Verena Gotthard in ihrem Kurzfilm "Logout" aufzeigen. Mit "Koroška - Kärnten" wird Ana Grilc die sich ständig verschlechternde Sprachsituation der Kärntner Slowenen beleuchten.
"Das Filmfestival wird wie eine Oskarverleihung ablaufen", berichtet Michael Dolinšek, der mit Daniel Budin aus London, Milan Urbajs aus Ljubljana, David Vinjic aus Wien, Tanja Malle vom ORF und der Schauspielerin Magda Kropiunig eine hochrangige Jury aufgestellt hat. Bewertet werden die beste Idee, die beste Szene sowie die besten Schauspieler. Den besten Film wird das Publikum bestimmen.








