Schigebiete legen einen Traumstart hin
Gelungener Start in die Saison: Für die Weihnachtsfeiertage sind die steirischen Schigebiete beinahe völlig ausgebucht. Reine Schitouristen werden seltener, Alternativangebote sind hingegen gefragt.

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Die Leute sind hungrig aufs Schifahren, die Bedingungen sind ideal", zieht Johann Sturm vom Schigebiet Weinebene eine erste Bilanz zur heurigen Wintersaison. "Wir liegen bei den Gästezahlen bisher deutlich über dem Durchschnitt", meint er zufrieden.
Auch in anderen Schigebieten erfreut man sich nach dem mageren Vorjahr nun besonders über den gelungenen Start in den Winter. "Wir haben schon den gesamten Umsatz des Vorjahres herinnen", erklärt Bert Pölzl, Geschäftsführer der Aflenzer Bürgeralm. Die Lifte hier sind bereits seit Mitte November in Betrieb. "Aufgrund der Kälte konnten wir so früh eröffnen wie noch nie", meint Pölzl.
Rosiger Ausblick.
Auch auf dem Stuhleck konnte man mit dem Zeitpunkt des Saisonstarts einen neuen Rekord verbuchen. Schladming wiederum öffnete Ende Oktober gar als erstes Schigebiet Österreichs seine Pforten. "Wir liegen bisher sogar über dem Rekordjahr 05/06", bilanziert Ernst Trummer, Sprecher der Planai-Bahnen.
Dementsprechend rosig ist aus Sicht der Betreiber auch der Ausblick auf die Weihnachtsferien. "Wir sind extrem gut gebucht, nur vereinzelt gibt es noch Zimmer", so Trummer. "Alles voll, vereinzelte Restbetten", heißt es unisono auch auf Planai, Weinebene und Aflenzer Bürgeralm.
Hoffnung für Spätentschlosssene bietet das Salzstiegl: "Zwischen 25. und 28. gibt es noch Betten", erklärt die Geschäftsführerin Regina Kaltenegger. Hier laufen die Lifte erst seit diesem Wochenende, doch: "Die Leute sind schon vorher zum Spazieren im Schnee gekommen", erzält Kaltenegger.
Nachfrage größer denn je.
"Die Nachfrage nach Winterurlauben hat mit dem ersten Schnee im Oktober begonnen und reißt nicht mehr ab", fasst Georg Bliem vom Steiermark Tourismus zusammen. Vor allem die Steirer selbst haben sich bisher in Form von Wochenend-Urlauben dem Schivergnügen gewidmet. Zusätzlich zur großen Nachfrage aus Deutschland und Italien verzeichnet Bliem auch vermehrt Buchungen aus Tschechien und dem Südosten: "Besonders in Slowenien und Kroatien können wir aufgrund von neuen Marketingaktionen sehr gut punkten", erklärt der Tourismus-Chef. Im Ausseerland, wo man mehr als die Hälfte der Tou
risten aus der der Steiermark kommt, bemerkt man zudem viele Gäste aus Ungarn.
Vielfältige Wünsche.
Nicht verzichten möchten viele der Winterurlauber auf ein umfassendes Wellnessangebot, wie Bliem erklärt: "Gesundheitspflege ist im Urlaub ein wichtiger Aspekt geworden." Ernst Kammerer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ausseerland-Salzkammergut hat einen Trend in puncto Urlaubsplanung ausgemacht: "Seit den letzten Jahren reisen die Gäste erst knapp nach Weihnachten an und bleiben dafür bis Silvester."
Als Alternative zum Pistenvergnügen setzen viele Schigebiete nun verstärkt auf gemächlichere Sportarten. "Winterwanderungen auf gut erschlossenen Wegen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit", erklärt Bliem. Auch Kammerer bemerkt Bedarf am vielseitigen Angebot: "Viele unserer Gäste fahren nur noch an einem Tag ihres Urlaubs Schi. An den weiteren Tagen wollen sie wandern, rodeln oder auch Schitouren gehen."
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Nicht der reine Schiurlaub liegt im Trend, Abwechslung ist bei den Wintergästen gefragt. Die gute Schneelage lässt vor allem die Herzen der Langlauf-Fans höher schlagen. Bereits zwölf steirische Langlaufgebiete sind heuer geöffnet.
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865 Pistenkilometer laden in der Steiermark zum Schifahren ein.
83 Schigebiete stehen hier zur Verfügung, 59 davon haben ihre Pforten bereits geöffnet.
In 25 Gebieten kann man auf beleuchteten Pisten auch in der Nacht Schi laufen.
Rund 70 Schischulen und Verleihstellen sind in puncto Ausrüstung und bei den ersten Schwüngen behilflich.










