Schiregionen müssen umdenken
Obwohl viele Pisten in gutem Zustand sind, weckt der wenige Schnee kaum Lust auf's Schifahren. Tourismus startet internationale Werbeoffensive und plant schon jetzt für künftige schneearme Winter.

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Im Schiort Schladming war die Erleichterung am Dienstagmittag deutlich zu spüren: Die ersten dicken Schneeflocken segelten zu Boden und sorgten so wenigstens für ein wenig Weiß auch abseits der Pisten. Für eine dicke Schneedecke reichte es dennoch nicht - und weiter im Süden des Landes war selbst von kleinen Flankerln nichts zu sehen, die Lust auf's Schifahren machen könnten. Dass diese sogar bei sonst passionierten Pistensportlern nicht so recht aufkommen will, spürt der Sporthandel bereits deutlich.
Buchungen.
Und auch bei Steiermark-Tourismus macht man sich so seine Gedanken, zumal sich die - gut laufenden - Weihnachtsferien dem Ende zuneigen und sich in der zweiten Jänner-Hälfte ein Loch bei den Buchungen abzeichnet. Da beginnt auch im letzten deutschen Bundesland die Schule, von da an dauert es dann zwei Wochen bis zu den Semesterferien - den stärksten Wochen im Tourismuswinter.
Winter-Flair.
Gerade für die Übergangszeit zwischen den beiden Ferien wäre mehr Winter-Flair jedoch wichtig, hofft Georg Bliem, Chef von Steiermark Tourismus, auf weitere Schneefälle. Denn da fielen die Entscheidungen, einen Kurz-Schiurlaub zu machen, sehr spontan - wofür die winterliche Grundstimmung ausschlaggebend ist. Weil Bliem sich aber nicht auf den Winter verlassen will, wird nun die Werbung verstärkt. "Man kann bei uns ja gut Schifahren. 75 Prozent aller Lifte und Seilbahnen sind in Betrieb, die Pisten sind in gutem Zustand - das muss man in so einem Winter jedoch klarer machen als sonst", erklärt Bliem. Daher hat Tourismusreferent Hermann Schützenhöfer kurzfristig 70.000 Euro locker gemacht, die nun in eine internationale Werbeoffensive gesteckt werden.










