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    Zuletzt aktualisiert: 14.04.2012 um 20:30 UhrKommentare

    Das beste Jahr der Geschichte

    Die großen Skiberge im Ennstal jubeln über den umsatzmäßig besten Winter der Geschichte. Und das, obwohl die verschiedenen Umstände heuer alles andere als einfach waren.

    Foto © Hauser Kaibling

    Dieser Winter war - touristisch gesehen - nichts für schwache Nerven. Zuerst sorgte die ungünstige Feiertagsverteilung für eine Gästeflaute in der ersten Weihnachtswoche, dafür war allerdings die zweite Ferienwoche stark. Dann kam der Jänner und mit ihm das, was unsere deutschen Nachbarn so treffend "Schmuddelwetter" nennen. Niederschläge und Stürme, die immer wieder für die Abschaltung der großen Seilbahnen sorgten, wirkten sich nicht gerade geschäftsfördernd aus. Im Februar war das Wetter dann zwar schön, aber dafür war's kalt - und zwar bitterkalt.

    Angesichts solcher Vorzeichen dürfte man sich nicht wundern, wenn die Bilanz der großen Skiberge im Ennstal nicht gerade prickelnd ausgefallen wäre, doch erstens kommt es bekanntlich anders und zweitens als man denkt.

    Spätstart in den Winter

    "Für uns war es der beste Winter in der Geschichte des Unternehmens", zieht Arthur Moser, Chef auf dem Hauser Kaibling, zufrieden Bilanz. Wirklich rechnen durfte man auf dem Kaibling mit so einem Ergebnis aber wohl nicht, schließlich startete man wesentlich später als gewohnt. der Grund dafür war der Neubau der modernen Sechsersesselbahn in der Kaibling Alm, der alle Kräfte im Unternehmen erforderte und einen Saisonstart erst am 8. Jänner möglich machte. Und trotzdem dürften gerade die neu erschlossenen Pisten auf dem Hauser Kaibling das Geheimnis für das starke Ergebnis gewesen sein. Moser: "Das neue Gebiet, das wir in der Kaibling Alm erschlossen haben, wurde von den Gästen ausgezeichnet angenommen." Nicht zuletzt im Frühling habe der neue Alm-Sechser seine Stärken ausgespielt, da durch die Höhenlage der Schnee noch besser gewesen sei, als auf vielen anderen Pisten.

    Nach dem heutigen Tag ist die Skisaison auf dem Hauser Kaibling (wie auch auf den anderen großen Skibergen der Region) Geschichte und laut Arthur Moser wird sich in der Bilanz unter dem Strich wohl ein erfreuliches Plus von rund sieben Prozent finden.

    Noch keine exakten Zahlen hat man auf der Planai, dafür aber auch dort eine "geschichtsträchtige" Erfolgsmeldung. Planaichef Ernst Trummer: "Wir haben zwar noch keine exakte Abrechnung, aber auch bei uns wird es das beste Jahr der Unternehmensgeschichte werden." Und das, wie Trummer vorrechnet, obwohl das sensationelle Weltcupfinale auf der Planai dem Unternehmen eine Umsatzeinbuße von rund einer Million Euro bescherte.

    Vorsaison hat's rausgerissen

    Im Gegensatz zu den Nachbarn war es auf der Schladminger Planai vor allem die Vorsaison, die für das gute Ergebnis verantwortlich sein dürfte. Auf der Planai nutzte man die Kälteperiode im Oktober perfekt, beschneite, was das Zeug hielt, und konnte deshalb schon im Herbst den Skibetrieb starten. Und das für ein gutes Ergebnis eben auch Kleinigkeiten eine Rolle spielen können, beweist eine Bemerkung von Ernst Trummer: "Durch das Schaltjahr war der Februar einen Tag länger. Das klingt nicht viel, aber auch das macht etwas aus." Wenn die Planai am Sonntag Nachmittag für diesen Winter die Drehkreuze schließt, brauchen Snowboarder ihre Sportgeräte übrigens noch lange nicht im Keller zu verstauen. Am Montag wird nämlich der Snowboard-Superpark auf dem Dachsteingletscher eröffnet.

    Das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte konnte man auf der Reiteralm im vergangenen Winter verzeichnen. Und auch wenn dieses heuer wohl nicht übertroffen werden kann, kommt man mit den aktuellen Umsatzzahlen dieses Winters zumindest wieder auf das gleiche Niveau. Reiteralm-Geschäftsführer Wolfgang Habersatter ist trotzdem hochzufrieden: "Das war wirklich kein leichtes Jahr. Wir konnten erst spät in die Saison starten, haben im Frühwinter sogar Schnee mit Lkw herangekarrt." Das Rekordergebnis des Vorjahres trotzdem zu erreichen habe zwar viel Arbeit gekostet, umso glücklicher sei man aber jetzt, es doch geschafft zu haben.

    CHRISTIAN NERAT

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