Leichte Rückgänge in der Tourismusbilanz
Die bisherigen Wintermonate (November bis Jänner) brachten Kärnten wenig Schneefall. Dies schlägt sich auch in der touristischen Bilanz nieder.

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Von November bis Jänner erzielten Kärntens Tourismusbetriebe 367.514 Ankünfte (minus 1,2 Prozent). Bei den Nächtigungen (1.478.931) gab es einen Rückgang von 2,1 Prozent. Die vorliegenden Ergebnisse stehen für rund 43 Prozent der gesamten Wintersaison.
Kärnten Werbung Geschäftsführer Christian Kresse: "Viele Kärntner Schigebiete konnten bedingt durch die Schneesituation erst sehr spät in die Saison starten. Auf der Nordseite der Alpen gab es Rekordschneemengen, die es zudem wesentlich schwieriger machten, auf unser Angebot hinzuweisen."
Die Zahlen
Die schwierige Wirtschaftslage in Herkunftsmärkten wie Italien und auch der wetterbedingt späte Start in die Wintersaison zeigt sich in Bad Kleinkirchheim, wo es von November bis Jänner insgesamt einen Nächtigungsrückgang von 9 Prozent gab. Großen Anteil an diesem Ergebnis hatte auch der Rückgang bei dem für Bad Kleinkirchheim wichtigen Markt Serbien/Montenegro. Die Nächtigungen der österreichischen Gäste erzielten hier jedoch ein Plus von 6,7 Prozent. Der Bezirk Hermagor bilanzierte mit einem Rückgang von 11,6 Prozent. Am Weissensee gab es ein Plus von 6 Prozent, wobei sich die Alternative holländische 11-Städtetour besonders positiv nieder schlug. Die Stadt Villach brachte es auf ein Nächtigungsplus von 5 Prozent, der Bezirk Klagenfurt Stadt auf plus 1,6 Prozent. In der Region Rennweg/Katschberg gab es ein Plus von 0,2 Prozent, auch Heiligenblut bilanzierte in der bisherigen Saison mit einem leichten Plus von 0,5 Prozent. Profitiert haben auch Flattach mit einem Plus von 26,8 Prozent und Mallnitz mit einem Plus von 4,3 Prozent.
Plus am russischen Markt
Unterschiedlich ist auch die Entwicklung der Nächtigungen in den Herkunftsmärkten. Weiterhin positiv stellt sich der Inlandsmarkt dar, mit 37 Prozent Nächtigungsanteil der stärkste Herkunftsmarkt im Kärntner Wintertourismus: Die österreichischen Gäste erzielten in der bisherigen Saison ein Nächtigungsplus von 1,1 Prozent. In Kärntens zweitstärksten Markt Deutschland gab es ein Minus von 3 Prozent (Österreich-Schnitt minus 4,1 Prozent). Zuwächse hingegen gab es bei den Übernachtungen der Niederländer mit plus 2,8 Prozent (in Gesamt-Österreich minus 2 Prozent) sowie auch am Markt Tschechien (plus 2,8 Prozent). Am russischen Markt erzielte Kärntens Tourismus ein sehr erfreuliches Plus von 33,4 Prozent. Der Markt Slowakei erzielte ein Plus von 1,9 Prozent.
"Der mit 26,4 Prozent Anteil an den Gesamtnächtigungen bedeutendste Wintermonat Feber läuft noch, Ostern fällt heuer günstiger als im Vorjahr, die Pistenbedingungen sind ausgezeichnet und wenn das Wetter auch noch mitspielt rechne ich trotz der bisherigen Ergebnisse mit dem angepeilten leichten Plus zu Saisonende", so Kresse abschließend.










