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Zuletzt aktualisiert: 23.02.2012 um 10:33 UhrKommentare

Wer wandern kann, kann auch Winterwandern

Das Gehen mit Schneeschuhen liegt voll im Trend: Als naturnahe und erlebnisreiche Winteralternative zum Pistenfahren und Freeriden, die auch den nicht so gut Trainierten grandiose Naturerlebnisse ermöglicht. Aber: Wer's nicht kann, wird sich mehr plagen als Spaß haben. Ein Blitzkurs im Winterwandern ...

Schneeschuhwandern bietet die Möglichkeit, in der freien, unerschlossenen Natur unterwegs zu sein ...

Foto © Nationalpark GesäuseSchneeschuhwandern bietet die Möglichkeit, in der freien, unerschlossenen Natur unterwegs zu sein ...

Sozusagen als Motivationsschub zum Einsteigen: Der überschaubare technische Aufwand, die Wendigkeit des Sportgeräts, geringe Kosten, eine moderate Fortbewegungsgeschwindigkeit, Spaß beim Bergabrutschen – all das zeichnet Schneeschuhwandern als eine freudvolle und entspannte Aktivität aus, die für Alt und Jung gleichermaßen attraktiv und reizvoll ist. Ob allein oder in der Gruppe, ob als Winter-Nordic Walking gemütlich auf einer Forststraße oder sportlich steil und querfeldein, ob mit Board oder Skiern auf dem Rücken, um damit als Aufstiegshilfe Höhe für lässige Powderruns zu gewinnen: Der Einsatzbereich von Schneeschuhen ist riesig.

Grenzen erkennen

Und so ist es nur logisch, dass alpine Vereine, Tourismus sowie Hersteller und Händler bereits ein sehr gut funktionierendes Netzwerk errichtet haben, das in ganz Österreich dieses sportliche Winterwandern ermöglicht. Aber bei aller Werbung für diesen Trendsport sollte man auch die Grenzen und die Gefahren kennen: Das ideale Gelände zum Schneeschuhwandern ist an und für sich wenig lawinenträchtig. Wer aber potenziell lawinengefährdete Touren gehen will, muss dementsprechend vorsorgen – mit einer Lawinen-Notfallausrüstung wie beim Skitourengehen, verknüpft mit der Kenntnis über entsprechendes Risikomanagement. Die Lawine macht nämlich keinen Unterschied zwischen Anfänger und Profi oder Skitourengeher und Schneeschuhwanderer.

Letzterer belastet die Schneedecke punktuell sogar stärker und kann außerdem einen eventuell auftretenden Gefahrenbereich nicht so schnell verlassen. Generell aber gilt, wie bei jedem Sport: So easy der Einstieg auch sein mag (Motto: Wer wandern kann, kann auch Schneeschuhwandern) – das Spaßpotenzial wird ungleich größer, wenn man gleich zum Start die Grundtechniken beherrscht, die wir euch nun zeigen.


Der Experte

Gerd Egger engagierte sich als Sporterzieher in Graz viele Jahre für die Stärkung des Wintersports in den Schulen, schuf mit den Snowboard-X-Games am Kreischberg Österreichs größte Schulsportveranstaltung.

Kontakt: Tel. 0 650/37 78 370
Per E-Mail

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