Stufenplan für die Schneemänner
Raumkommandos sind im Großeinsatz. Wenn noch mehr weiße Pracht vom Himmel fällt, schaufelt auch das Villacher Wasserwerk mit.

Foto © Weichselbraun
Endlich Schnee! Das bedeutet für die Mitarbeiter des Villacher Wirtschaftshofes Großeinsatz. Seit sich die weiße Pracht doch noch auf die Straßen gelegt hat, ist die Illusion Vergangenheit, dass man sich in diesem Winter einiges sparen könnte. "Beim Wetter gleicht es sich immer aus!", spricht Wirtschaftshofreferentin Hilde Schaumberger (SPÖ) aus ihrer Erfahrung. "Wir haben im Budget zwei Millionen Euro für den Winterdienst eingeplant. Abgerechnet, ob wir die Summe brauchen werden, wird erst im März."
Aus den extrem schneeintensiven Wintern der Vorjahre hat man gelernt. Schaumberger. "Wir haben einen Stufenplan erarbeitet. Bei normalem Schneefall, wie dieser Tage, kommen wir mit den vorgesehenen 120 Mitarbeitern plus den 30 privaten Kleinunternehmern und Landwirten zurande." Sollte sich die Schneehöhe jedoch steigern, bzw. extrem werden, wird nach und nach Personal zu Hilfe gezogen. "Dann müssen auch die Schulwarte ran und größere Bereiche um die Schulen vom Schnee befreien." In einem weiteren Schritt stehen auch die Wasserwerk-Mitarbeiter im Schneeeinsatz, um das Krankenhausgelände freizuschaufeln.
Auf der Dobratsch Alpenstraße waren die Schneepflüge übrigens heuer bereits im Einsatz. Und auch gesalzen wurde allerorts schon kräftig.
Kritisiert wurde Schaumberger von FPK-Kollegin Wally Rettl wegen ihrer "forschen Aufforderung im - an sich sympathischen - Schneeräumfolder, die Gehsteige müssen erneut von Schnee befreit werden, auch wenn der Pflug ihn wieder zurückschiebt". Schaumberger: "Es handelt sich nicht um Villacher Vorschriften, sondern um Bundesgesetze, die einzuhalten und von der Polizei zu exekutieren sind." Schnee darf man nicht auf die Straße schaufeln, man muss daraus Wände am Gehsteigrand formen.












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