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    Zuletzt aktualisiert: 06.02.2012 um 10:00 UhrKommentare

    So erkennt man, ob man aufs Eis darf oder nicht

    Wer sich zu früh aufs Eis wagt, der lebt gefährlich: Unter 15 Zentimetern Eisdicke darf man sich nicht aufs Eis wagen. Welche Signale das Eis aussendet, wie man erkennen kann, ob es gefährlich ist und was man im Falle eines Einbruchs tut.

    Foto © Reuters

    Spät hat der Winter in diesem Jahr bei uns Einzug gehalten. Ein sibirisches Hochdruckgebiet sorgt derzeit für frostige Temperaturen bis in die Niederungen. Die aktuelle Wetterlage lässt derzeit aber nur auf wenigen Seen in höheren Lagen einen Eisspaziergang zu. Klaus Wilkens, Präsident der DLRG, rät zur Geduld: "Das Eis braucht Zeit, um tragfähig zu sein. Bei stehenden Gewässern sollte es als Richtwert mindestens 15 cm, bei fließenden Gewässern, wie Bächen und Flüssen sogar 20 cm dick sein". Auf keinen Fall gleich an den ersten frostigen Tagen das Eis betreten, lautet die Devise der Lebensretter. Eltern sollten ihre Kinder über die Gefahren, die auf zugefrorenen Seen lauern, aufklären.

    Signale

    Grundsätzlich sollten sich ambitionierte Wintersportler nur an bewachten Gewässern und nie alleine auf das Eis wagen sowie auf Warnungen in lokalen und regionalen Medien achten. Aber auch das Eis sendet Signale aus, die jeder erkennen sollte. Dunkle Stellen verraten: Das Eis ist noch viel zu dünn. Hier droht Gefahr einzubrechen, also betreten verboten. Wenn das Eis knistert und knackt, am besten flach hinlegen, um das Gewicht zu verteilen und in Bauchlage zurück in Richtung Ufer bewegen.

    Besondere Vorsicht ist auf verschneiten Eisflächen und an bewachsenen Uferzonen geboten. Tückisch können auch Seen sein, die von Bächen oder Flüssen durchzogen sind. An den Ein- oder Ausflüssen kann innerhalb weniger Meter das Eis deutlich dünner und die Eisqualität völlig anders sein, als auf dem Rest des Sees.

    Rettung

    Wer sich aufs Eis wagt, sollte sich zur eigenen Sicherheit vorher nach geeigneten Rettungsmitteln umsehen. "Ein umgedrehter Schlitten, ein langer Ast, eine Leiter oder ein Seil sind bei einem Eiseinbruch geeignete Hilfsmittel", so der praktische Rat des DLRG-Präsidenten. Im Notfall ist schnelle Hilfe geboten. Der Verunglückte kann binnen Minuten unterkühlen, dann besteht Lebensgefahr.

    Helfer sollten bei der Rettung einen Sicherheitsabstand zur Einbruchstelle einhalten und sich gegenseitig auf dem Bauch liegend durch eine Rettungskette sichern. Nach der Rettung aus dem Eis sollte der Patient in einem beheizten Raum langsam aufgewärmt werden und sich grundsätzlich in ärztliche Behandlung begeben.


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