Eiskanal wurde Samstag freigegeben
Nach drei Jahren Pause darf man ab Samstagmittag auf dem Lendkanal wieder Eislaufen. Vorher musste aber noch die Schneedecke entfernt werden.
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Drei Jahre lang mussten die Klagenfurter auf den Lendkanal als Eislaufparadies mitten in der Stadt verzichten. Weil das Eis in der Vergangenheit immer wieder mutwillig zerstört worden ist, haben Stadt und Eislaufverein Wörthersee die jahrzehntelange Betreuung kurzerhand eingestellt.
Jetzt aber feiert der Lendkanal als Fläche für Kufenflitzer sein Comeback: Der Eislaufverein hat den Hafenbereich bis zur ersten Brücke freigegeben. "Unter der Schneedecke verbirgt sich wunderschönes Spiegeleis, das gute 20 Zentimeter dick ist", freute sich Eismeister Friedrich Rupnik gestern bei der Begehung.
Da das Eis noch vom Schnee befreit werden muss, wäre der Lendkanal aus organisatorischen Gründen erst ab Montag befahrbar. Damit Kinder und Familien aber schon am Wochenende ihre Runden ziehen können, hat sich Stadtgartenreferent Wolfgang Germ (FPK) entschlossen, heute Vormittag mit Freunden und Kollegen die Eisfläche selbst zu reinigen. "Wir sind ab 10.30 Uhr beim Lendhafen. Jeder, der Lust hat, kann uns beim Schaufeln helfen. Dann sind wir schneller fertig", so Germ.
Spätestens zu Mittag sollte das darunter verborgene Spiegeleis freigelegt sein. Am Montag wird noch eine Rampe beim Hafen errichtet, um den Ein- und Ausstieg auf das Eis zu erleichtern. Bis dahin müssen die Schlittschuhläufer auf eigene Gefahr einen Weg auf die Eisfläche finden.
Eisige Geschichte
Diese dreijährige Zwangspause war übrigens nicht die einzige in der Eislauf-Geschichte des Lendkanals: So hat das Kreisamt 1818 in einem Schreiben allen Klagenfurter Gymnasiasten Eislaufen auf der rund 1,5 Kilometer langen Eisbahn verboten. Grund: Die Schüler könnten sich erkälten. Ob sich je wer daran gehalten hat, ist allerdings fraglich.











