Zehen dürfen im offenen Schischuh vorn anstoßen

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Ein Schischuh ist keineswegs zu klein, wenn die Zehen vorne anstoßen. Er hat vielmehr die richtige Größe, wenn Schifahrer im offenen Schuh aufrecht stehen und dabei mit den Zehen innen die Schuhspitze berühren. Gerade unerfahrene Schifahrer gingen oft davon aus, dass der Schuh dann zu klein ist, sagt Alexander Dillig vom Deutschen Schilehrerverband. Das sei ein Irrtum.
Denn das Schließen der Schnallen und das automatische In-die-Knie-Gehen auf der Piste ziehe die Ferse automatisch nach hinten, so dass die Zehen vorne genügend Spielraum hätten. Einen großen Fehler begingen nach Ansicht des Experten auch Schifahrer, die zur Schuhanprobe extra zwei Paar Socken übereinander ziehen, um auf der Piste keine kalten Füße zu bekommen. "Viele wählen deshalb ihren Schischuh ein bis zwei Nummern zu groß aus." Das verringere allerdings den Halt. Deshalb schnalle der Träger seinen zu großen Schuh enger. "Das sorgt aber nicht für den nötigen Halt, sondern der Fuß wird einfach nur gequetscht, und das Blut kann nicht mehr vernünftig zirkulieren", erklärt Dillig. Und das sorge letztlich auch für kalte Füße. Mit eng anliegenden Funktionsschisocken sei ein zweites Paar Strümpfe gar nicht notwendig.










