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Zuletzt aktualisiert: 12.02.2011 um 20:23 UhrKommentare

Schigebiete liefern sich Ideen-Rennen

Bereit für die Ferienwoche: Kärntner Schigebiete lassen sich immer neue Attraktionen für die Gäste einfallen - von der Blog-Hütte bis zum Early-Morning-Skiing für Frühaufsteher.

Für Kinder schenkt der Pistenbutler Himbeersaft ins Sektglas

Foto © Tourismusverein Turracher HöheFür Kinder schenkt der Pistenbutler Himbeersaft ins Sektglas

Im Schigebiet Bad Kleinkirchheim/ St. Oswald führen Schifahrer in ihrem Rucksack neuerdings nicht nur eine zünftige Jause und Fäustlinge mit, sondern immer öfter Laptop und iPad. Jüngstes Angebot der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen: kostenloses WLAN in den Tal- und Bergstationen der Seilbahnen. So sieht man immer öfter Schifahrer, die in Liegestühlen vor der Blog-Hütte in der Sonne chillen, chatten und aktuelle Fotos an ihre Freunde versenden. "Das kommt vor allem bei den jungen Leuten gut an", freut sich die Bergbahnen-Sprecherin Eike Reutler.

Service-Wettstreit

Kärntens Schigebiete haben nämlich viel mehr zu bieten als gepflegte Pisten und Seilbahnen. Sie wetteifern mit den besten Service-Ideen, die man jetzt in den Semesterferien selbst testen kann. Ein Überblick:

Auf der Turrach ist es der legendäre Pistenbutler, der Erwachsene mit Prosecco und die Kleinen mit Kindersekt stärkt, heuer "butlert" er im Rettl-Dress. Der Edelschneider wählte einen nach alten Mustern gewebten, dunklen Uniform-Twill als Oberstoff für das Butler-Outfit.

Am Nassfeld trinkt man einen Kaffee, während gute Geister sich um das Schiservice kümmern: Um sieben Euro Kanten schleifen, Schi wachseln und bei Bedarf den Belag ausbessern.

Für Frühaufsteher gibt es ab 19. März auf der Turrach eine besondere Überraschung: Early Morning Skiing von 7.30 Uhr bis neun Uhr. Zwei Mal wöchentlich sperrt der Kornocklift für eine limitierte Anzahl von 50 Schifahrern auf, die dann die Pisten für sich alleine haben. Ab neun Uhr werden sie in der Almzeithütte mit einem Bergfrühstück gestärkt (25 Euro). Die Turrach Hotels haben bereits Kontingente für ihre Gäste gebucht.

Eine Chillout-Piste bei der Kornockbahn ist für sogenannte Genussschifahrer reserviert. Sie können dort Musik hören, in Liegestühlen braten und Genusswedeln, während auf der "Pistengaudi" Boarder Cross und Springen angesagt sind.

Am Katschberg braucht kein Schifahrer mehr seine Schier vom Auto zum Lift schleppen. Der bequeme "Katschi-Express", eine Nostalgiebahn, führt nämlich die Sportler vom Parkplatz direkt zum Lift.

Was es bereits in allen größeren Schiregionen gibt: eine permanente Speedstrecke, wo man seine Bestzeit messen kann. Am Nassfeld wird die persönliche Rennhaltung sogar von einer Videokamera (Schi-Movie) gefilmt, Internetpräsentation zu Hause inklusive. Vom "Foto-Point" auf dem Gartnerkofel und der Madritsche mailen die Schifahrer iPhone-Grüße nach Hause.

Unter www.skiline.at kann man seine persönlichen Schi-Leistungen anhand von Diagrammen kontrollieren: Die gefahrenen Kilometer, Höhenmeter und Zeiten sind darin abzulesen. Voraussetzung ist der Eintrag der Schipass-Nummer, egal, von welchem Schigebiet.

ELISABETH TSCHERNITZ-BERGER

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