Ohren auf!
Seit Wochen liegt eine Nebeldecke über dem flachen Land, es ist bitterkalt. Grund genug, dass das Läufervolk sich gut verhüllt. Beispielsweise den Kopf.
Vor allem den HNO-Bereich, also Hals, Nasen und Ohren. Besonders
letztere
kannst du dir ruinieren. Wenn du sie beispielsweise zustopfst.
Beim
Laufen
beginnen wir bekanntlich zu schwitzen. Auch wenn es noch so bibbert.
Wenn du
dir die Ohren zustopfst, sammelt sich der Schweiß im Ohr. Das kann
schlimme
Folgen haben, bis hin zur Bildung eines Schimmelpilzes. Eine
schmerzvolle
und langwierige Sache, wie man uns am LKH versichert. Die Fälle häufen
sich,
nicht zuletzt auch deshalb, weil auch mit Radios und Walkmen gelaufen
wird.
Auch da stopfen sich viele Kandidaten die Kopfhörer in das Ohr, mit
gerade
geschilderten Folgewirkungen.
Was tun? Ganz einfach: Nix ins Ohr stecken. Statt Wattebausch im Ohr ein
Stirnband
oder eine Haube verwenden. Und wenn schon ein Radio oder sonstiges
Musikgerät dabei sein soll, dann solche Kopfhörer anschaffen, die nicht
ins
Ohr ragen, sondern außen herum gestülpt werden können. Überhaupt wird
beim
Kopfschutz meist übertrieben. Der Kopf braucht gar keinen besonderen
Schutz,
es sei denn, man hat aus früherer Zeit bereits ein Leiden oder man ist
extrem empfindlich.
Ganz wichtig: Auch die Kopfbedeckung soll aus
atmungsaktivem Material sein: Wenn du in der Kälte schwitzt, die
Kopfbedeckung nass wird, kühlt sie aus, und du verkühlst dich erst
recht.
Außerdem: Mit entzündeten Stirnhöhlen auf keinen Fall laufen gehen,
Entzündungsherde können das Herz tödlich belasten.















