Wanderunfälle können teuer werden
Zwischen 150 und 500 Euro liegen die Kosten für die Bergrettung. Ein Hubschraubereinsatz kann auch 6.000 Euro kosten. Wer sich in die Berge begibt, sollte gut versichert sein.

Foto © APADie Bergrettung hilft - und riskiert dabei ihr Leben
Ein Wanderunfall kann teuer kommen, warnt die Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKO): Die Kosten für die Bergrettung liegen zwischen 150 und 500 Euro, ein Hubschraubereinsatz könne sich zwischen 4.000 und 6.000 Euro zu Buche schlagen, informierte Martin Kirchmayr, Gremialobmann der Versicherungsagenten, am Dienstag.
So koste eine Hubschrauberminute 77,21 Euro, hinzu komme eine Bereitschaftsgebühr von 289 Euro für Flugretter und medizinisches Personal plus Medikamente, rechnete Kirchmayr vor. Bei internistischen Notfällen müsse der Patient dafür nicht aufkommen, wohl aber bei Sport- und Freizeitunfällen im alpinen Gelände. Die normale Unfallversicherung decke diese Kosten nicht ab.
Bergekosten-Versicherung
Die WKO empfiehlt daher einen Check der persönlichen Versicherungslage: Wer nicht über Automobilverbände, Alpinvereine oder die Kreditkarte versichert sei, könne eine eigene Bergekosten-Versicherung, "die nur geringe Kosten verursacht", abschließen.
Bei zahlreichen Wander-Unfällen sind Ausrutschen, Stolpern oder Überknöcheln die Ursache. Die Bergrettung empfiehlt daher angemessenes Schuhwerk und warnt vor Selbstüberschätzung.
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Fakten
Über 77 Euro kostet eine Hubschrauberminute. Dazu kommt noch die Bereitschaftsgebühr von 289 Euro für Flugretter und medizinisches Personal plus Medikamente.
Bei internistischen Notfällen muss der Patient nicht zahlen, wohl aber bei Sport- und Freizeitunfällen im alpinen Gelände.






