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Zuletzt aktualisiert: 27.03.2007 um 09:21 Uhr

80 Tipps fürs Rad: Tipp 41 bis Tipp 80

Mit den Tipps von Radexperten kann jede Radtour nur gelingen! Tipp 1 bis 40.

Foto © Steiermark Tourismus

41. Deine Füße brauchen Liebe
Deine Füße leisten auf der Radtour ohnehin Schwerarbeit. Also schau drauf, dass es ihnen gut geht: Babypuder in den Bikesocken hält die Füße trocken und schont die Haut. Kurz geschnittene Zehennägel sind eine Vorbeugung gegen Druckschmerzen in den eng sitzenden Bikeschuhen. Achtung: Bikesocken mit zu engen Bündchen bremsen die Durchblutung der Füße.
42. Gegen schlotternde Knie
Die Kniegelenke sind besonders kälteempfindlich, daher auch im Sommer für lange Abfahrten Beinlinge oder Überhose einpacken.
43. Plastiksackerl
Nasse und kalte Füße sind der schnellste Weg zu einer Verkühlung. Falls du auf der verregneten Tour keine Überschuhe dabei hast: Zieh Plastiktüten aus dem Supermarkt über die Schuhe, das hält den Regen auch ab.
44. Unbedingt Windschutz
Auch auf der hitzigsten Tour kann dein Körper auf einer langen Abfahrt durch den Fahrtwind auskühlen. Daher vor der Abfahrt eine Windjacke anziehen. Hast du keine dabei, kannst du dir auch Zeitungspapier vorn ins Radtrikot stopfen.
45. Warnung vor dem "Rotlicht"
Nacken, Unterarme, Nase, Ohren und Oberschenkel sind beim Radeln besonders für Sonnenbrand gefährdet. Also immer gut einschmieren. Aber verwende nur sporttaugliche Sonnencremes, herkömliche Sonnenschutzmittel können in Verbindung mit Schweiß allergische Hautreaktionen hervorrufen.
46. Gemeinsam statt einsam
Bike nicht dauernd allein, sondern mit Gleichgesinnten, das macht eindeutig mehr Spaß! Aber such dir die richtigen Partner aus, die konditionell zu dir passen. Eine Ausfahrt mit stärkeren Bikern macht dich zwar auch stärker, funktioniert allerdings nicht öfter als einmal in der Woche.
47. Mehr Spaß durch Abwechslung
Sei kreativ, such dir immer wieder mal neue Trainingsstrecken. Die Gewohnheitsrunde stumpft dich mit der Zeit ab.
48. Unbedingt vorglühen
Fahr nicht gleich mit Vollgas los, eine Belastung von 0 auf 100 ist wie ein Schock für deinen Körper. Daher: Erst einrollen und den Körper aufwärmen.
49. Stretchprogramm
Vor dem Training: Mach deine Muskeln erst warm, bevor du sie dehnst. Und zwar nur kurz, max. 15 Sekunden pro Muskel. Erst nach dem Training dehnst du lang – 30 Sekunden pro Muskel.
50. Immer im Gleichgewicht
Gleichgewichtsübungen auf dem Bike sind einmal wöchentlich Pflicht. Solche Trialeinheiten bringen Sicherheit in gefährlichen Situationen und schulen das Bikehandling.
51. Für einen runden Tritt
Fahr einmal in der Woche für etwa eine Stunde mit sehr hoher Trittfrequenz. Das ist das beste Training für die Koordination deiner Pedalierbewegung.
52. Schleudergefahr
Gebremst wird immer vor einer Kurve! Bremst du in der Kurve, ist die Sturzgefahr extrem groß. Apropos Kurve: Stell dich rechtzeitig auf den Untergrund ein, der dich dort erwartet.
53. Reine Gefühlssache
Die schlechteste Bremstechnik ist das Blockieren des Hinterrades. Die Reifen leiden ebenso wie die Wege im Gelände und das Bike gerät leicht außer Kontrolle. Also immer gefühlvoll und dosiert bremsen.
54. Salto mortale
Bei gleichzeitig gezogenen Bremsen gehen 80 Prozent der Bremskraft aufs Vorderrad! Um bei Vollbremsung keinen Salto zu machen, musst du in den Pedalen stehen, den Körperschwerpunkt nach hinten verlagern.
55. Bloß kein Heißläufer
Wer auf langen Abfahrten die Bremsen ständig schleifen lässt, wird sie überhitzen. Besser ist es, das Bike rollen zu lassen und zwischendurch kurz und hart zu bremsen. Trotzdem: Lass immer einen Finger bremsbereit am Bremshebel!
56. Sitzen bleiben
Auf sehr steilen Anstiegen musst du auf die Sattelspitze vorrutschen und den Oberkörper senken, das verhindert das Hochsteigen des Vorderrades. Nur wenn ein griffiger Untergrund es zulässt, kannst du auch aus dem Sattel gehen und im Wiegetritt hochfahren.
57. Vorentscheidung
Entscheide dich für einen passenden Gang, bevor du in einen steilen Anstieg reinfährst und bleib dabei. Schalten unter Volllast mitten in der Steigung klappt in der Regel nicht.
58. Im Windschatten
Abwechselndes Windschattenfahren ist die beste Methode, um Kraft zu sparen. Je dichter du am Hinterrad des Vordermanns klebst, desto besser die Sogwirkung. Allerdings muss die Sache eingespielt sein, sonst wird?s gefährlich.
59. Schau auf deine Linie
Beim Biken im Gelände ist die schnellste Linie nicht immer die kürzeste, sondern diejenige, die du am flüssigsten fahren kannst.
60. Vorsicht, Falle
Regenrinnen und hervorstehende Hindernisse wie Wurzeln oder Geleisemüssen müssen immer im rechten Winkel überfahren werden, sonst droht ein Sturz.


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