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    Zuletzt aktualisiert: 03.05.2007 um 22:30 Uhr

    Radland Kärnten muss einige Gänge zulegen

    Nur jeder siebente Kärnten-Urlauber ist ein Radler. Eine Ziffer, die laut Experten verdoppelt werden könnte. Jetzt sollen Millionen

    Foto © APA

    Bei schönem Wetter dürfte der autofreie Tag rund um den Wörthersee, der diesen Sonntag wieder stattfindet, laut Verkehrsabteilung bis zu 35.000 Personen anziehen. Eine eindrucksvolle Zahl dafür, wie beliebt das Rad fahren hierzulande ist.

    Paradeurlaubs-Sport. Und auch im Tourismus wird das Thema immer bedeutender: Der Gast bewegt sich gerne, wird vom Faulenzer zum Aktiven. Der ehemalige Paradeurlaubs-Sport Tennis ist in einer Flaute.

    Neben der Spur. Doch Kärnten ist im Radtourismus trotz seiner 900 Kilometer überregionaler Radwege noch ein wenig neben der Spur. Nur jede siebente Kärnten-Gast ist ein Rad-Tourist. Eine Ziffer, die sich laut Gabriel Obernosterer, Touristen-Spartenobmann in der Wirtschaftskammer, locker verdoppeln ließe.

    Landschaft. "Da ist noch viel Kapazität drin", sagen Obernosterer und Kärnten Werbung-Chef Werner Bilgram ausnahmsweise unisono. Denn die Zielgruppe ist gleichzeitig bescheiden und großzügig: Laut Österreich Werbung kommen 93 Prozent der Rad-Gäste wegen der "bloßen" Landschaft. Mit statistischen 85 statt 78 Euro wie der Normal-Urlauber geben sie pro Tag mehr aus. Und die Gruppe wird größer - freilich auch ihre Umwerbung von weltweiten Destinationen wie etwa Mallorca bis Südtirol.

    Radwege. Was zu tun ist? Hier gehen die Meinungen auseinander: "Mehr Kataloge müssen her und die Ausschilderung muss verbessert werden", sagt Bilgram, denn das fordern auch die Wirte am Drauradweg, der nach Donau- und Elbroute übrigens Europas drittbeliebtester Radweg ist. Obernosterer beharrt hingegen darauf, mehr Geld in die Bewerbung der "Marke Kärnten" zu stecken, "denn was nützen uns die schönsten Radwege, wenn niemand davon weiß?". Und SPÖ-Tourismussprecherin Melitta Trunk plädiert für komfortablere und offensivere Angebote "analog der Schischulen". Zudem würde sie für Klagenfurt gerne das Wiener Modell der "Citybikes" übernehmen.

    Mountainbiker. Doch auch mit dem allen wäre es nicht getan, denn da wären noch die Gruppe der Mountainbiker, die ebenfalls nicht ausreichend befriedigt ist.

    EVA GABRIEL

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