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Zuletzt aktualisiert: 30.03.2007 um 16:18 Uhr

Rat fürs Rad: Die wichtigsten Fahrtechnik-Tipps

Schleudergefahr
Gebremst wird immer vor einer Kurve! Bremst du in der Kurve, ist die Sturzgefahr extrem groß. Apropos Kurve: Stell dich rechtzeitig auf den Untergrund ein, der dich dort erwartet.
Reine Gefühlssache
Die schlechteste Bremstechnik ist das Blockieren des Hinterrades. Die Reifen leiden ebenso wie die Wege im Gelände und das Bike gerät leicht außer Kontrolle. Also immer gefühlvoll und dosiert bremsen.
Salto Mortale
Bei gleichzeitig gezogenen Bremsen gehen 80 Prozent der Bremskraft aufs Vorderrad! Um bei Vollbremsung keinen Salto zu machen, musst du in den Pedalen stehen, den Körperschwerpunkt nach hinten verlagern.
Bloß kein Heißläufer
Wer auf langen Abfahrten die Bremsen ständig schleifen lässt, wird sie überhitzen. Besser ist es, das Bike rollen zu lassen und zwischendurch kurz und hart zu bremsen. Trotzdem: Lass immer einen Finger bremsbereit am Bremshebel!
Sitzen bleiben
Auf sehr steilen Anstiegen musst du auf die Sattelspitze vorrutschen und den Oberkörper senken, das verhindert das Hochsteigen des Vorderrades. Nur wenn ein griffiger Untergrund es zulässt, kannst du auch aus dem Sattel gehen und im Wiegetritt hochfahren.
Vorentscheidung
Entscheide dich für einen passenden Gang, bevor du in einen steilen Anstieg reinfährst und bleib dabei. Schalten unter Volllast mitten in der Steigung klappt in der Regel nicht.
Im Windschatten
Abwechselndes Windschattenfahren ist die beste Methode, um Kraft zu sparen. Je dichter du am Hinterrad des Vordermanns klebst, desto besser die Sogwirkung. Allerdings muss die Sache eingespielt sein, sonst wird's gefährlich.
Schau auf deine Linie
Beim Biken im Gelände ist die schnellste Linie nicht immer die kürzeste, sondern diejenige, die du am flüssigsten fahren kannst.
Vorsicht, Falle!
Regenrinnen und hervorstehende Hindernisse wie Wurzeln oder Geleisemüssen müssen immer im rechten Winkel überfahren werden, sonst droht ein Sturz.
Der Klügere gibt nach
Es ist keine Schande, auf einem schweren Anstieg das Rad auch mal zu schieben oder zu tragen. So sparst du die Kraft, die du auf der restlichen Tour sicher noch brauchst.
Tempolimit
In der Gruppe richtet sich das Tempo nach dem Langsamsten und nicht nach dem Ehrgeizigsten. Das gilt übrigens auch für die Pausen: Nicht gleich losradeln, sobald das Schlusslicht eingetroffen ist – das braucht erst recht den Erholungsstopp.
Verständnis
Wenn du in der Gruppe unterwegs bist: Macht euch vor der Abfahrt bestimmte Handzeichen (für "Vorsicht, Gefahr", Abbiegen, Bremsen/Stoppen etc.) aus, damit jeder rechtzeitig reagieren kann.
Früherkennung
Gewöhne dir an, auf der Straße künftig deinen Blick um einige Meter weiter nach vor in die Fahrtrichtung zu richten, als du es bisher gewohnt warst. Das bringt ein größeres Blickfeld und hilftt dir, rascher zu reagieren.


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