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Zuletzt aktualisiert: 30.03.2007 um 15:55 Uhr

Rat fürs Rad: Die wichtigsten Ausrüstungs-Tipps

Kleidung, obenrum
Nie oben ohne!
Momentan scheint wieder einmal der Trend zu herrschen, ohne Helm unterwegs zu sein! Helmtragen muss für alle Hobbbyradler zu einer absoluten Selbstverständlichkeit werden.
Perfekte Passform

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Foto © APA

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Du hast noch gar keinen Helm? Lass dir Zeit beim Kauf und bei der Anpassung. Auch der teuerste Helm ist nutzlos, wenn er nicht perfekt sitzt. Das gilt übrigens auch für zu lose eingestellte Befestigungsbänder.

Der richtige Durchblick

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Foto © AP

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Damit nichts ins Auge geht, radelst du auch immer mit Brille. Gute Bikebrillen haben Wechselgläser für unterschiedliche Lichtverhältnisse und einen Rahmen, der den Blick zur Seite und nach hinten nicht behindert.

Unbedingt Windschutz
Auch auf der hitzigsten Tour kann dein Körper auf einer langen Abfahrt durch den Fahrtwind auskühlen. Daher vor der Abfahrt eine Windjacke anziehen. Hast du keine dabei, kannst du dir auch Zeitungspapier vorn ins Radtrikot stopfen.
Wie ein Profi
Ob mit oder ohne "Sponsor-Aufdruck": Ein Radtrikot trägt sich ganz anders als ein Baumwollshirt, das bald klitschnass ist. Übrigens: Ein bis zum Bauchnabel reichender Reißverschluss am Trikot ist eine Wohltat an sehr heißen Tagen.
Wisch und weg
Gute Bikehandschuhe haben am Handrücken im Bereich des Daumens einen Frottee-Einsatz, um sich auch während der Fahrt den Schweiß aus dem Gesicht wischen zu können.
Echte Langfinger
Gut belüftete Bikehandschuhe mit langen Fingern sind auch im Sommer besser. Sie sitzen besser, bieten erhöhten Schutz und ermöglichen auch mit verschwitzten Händen einen rutschsicheren Griff am Lenker. Aufpassen: Der Klettverschluss des Handschuhs darf am Handgelenk nicht zu eng geschlossen werden – das behindert die Durchblutung.
Kleidung, untenrum
Die schwächste Stelle
Die größte Schwachstelle ist sicher das Gesäß. Lege daher größten Wert darauf, dass die Bedingungen für dein Hinterteil passen. Also passender Sattel, perfekte Bikehose, richtige Sitzposition. Apropos: Je aufrechter du sitzt, umso größer ist der Druck aufs Sitzfleisch. Ein tiefer gesetzter Lenker hilft.
Immer nahtlos
Eine Todsünde ist es, ohne Radlerhose in den Sattel zu steigen. Nur diese Spezialsporthose – ohne reibende Naht und mit gepolsterter Auflage – schützt dein Sitzfleisch. Eine Bikehose wird immer auf nackter Haut (ohne Unterhose) getragen. Eine Baumwollunterhose würde den Schweiß zu sehr aufsaugen und nicht wieder abgeben. Die Haut würde ebenfalls wundgescheuert werden.
Auf alle Fälle schmieren!
Der beste Schutz gegen das Wundreiben: Schmier dein Hinterteil vor der Abfahrt mit Hirschtalgcreme ein.
Saubere Wäsche
Für Mehrtagestouren brauchst du aus hygienischen Gründen zumindest eine zweite Bikehose im Gepäck, um Entzündungen im Sitzbereich zu vermeiden. Die gebrauchte wäscht du immer aus oder legst sie mit freigelegtem Sitzpolster an die Sonne: Die Sonnenstrahlen töten die Bakterien.
Des Bikers Dresscode
Auch Radsportler haben ihren Dresscode. Zwei echte "Todsünden": Trag niemals Socken, die weiter als zwei Finger breit über die Knöchel ragen. Und trag niemals die Träger der Radhose über dem Trikot.


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