Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Juni 2013 04:10 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
Bittere Pillen für Patienten Übungen gegen den Ischiasschmerz Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Gesundheit Nächster Artikel Bittere Pillen für Patienten Übungen gegen den Ischiasschmerz
Zuletzt aktualisiert: 07.04.2008 um 16:41 UhrKommentare

Rauchen und kein Sport: Gesundheit der Jugendlichen wird schlechter

Neben wenig Bewegung und vielen Zigaretten stehen bei vielen Schülern sogar diverse Schmerzen an der Tagesordnung.

Bewegung am Bildschirm ist noch lange nicht Sport

Foto © APABewegung am Bildschirm ist noch lange nicht Sport

Österreichs Schulkinder im Alter von elf bis 15 Jahren fühlen sich gesundheitlich immer schlechter. Sie bewegen sich wenig, sitzen mit steigendem Alter vorm Fernseher und Computerbildschirm, fast 20 Prozent von ihnen rauchen täglich. Das Österreichische Hilfswerk setzt in diesem Jahr nicht zuletzt deshalb in seiner Arbeit einen Schwerpunkt unter dem Titel "Jedem Kind das Seine und allen das Beste". Die Kampagne unter Teilnahme der Sportunion und anderer Partner wurde am Montag in Wien präsentiert.

Foto

Foto © AP

Foto vergrößernWird in der Schule zu wenig Sport gemacht?Foto © AP

Mehr Prävention. Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (V): "Gerade der Prävention ist ein bisschen zu wenig Augenmerk geschenkt worden. Auf dem ersten Blick könnte man glauben, dass es den Kindern und Jugendlichen so gut geht wie noch nie. Die Gesundheit unserer Kinder und der Jugendlichen scheint aber in vielen Bereichen stärker gefährdet als in früheren Jahren."

Häufige Schmerzen. Daten dazu aus der jüngsten HSBC-Studie über Gesundheitszustand und Gesundheitsempfinden der Elf- bis 15-Jährigen unter Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO), an der mit letzter Datenerhebung im Jahr 2006 auch Österreich teilnahm: Nur etwa 43 Prozent der Schüler schätzen ihren Gesundheitszustand als ausgezeichnet ein. Kdolsky: "Mehr als ein Drittel berichten, dass sie regelmäßig an Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Rücken- bzw. Kreuzschmerzen, Gereiztheit, Nervosität, Einschlafstörungen oder an Benommenheit bzw. Schwindel leiden. Nur 19,2 Prozent sind an sieben Tagen der Woche körperlich aktiv."

Gekürzte Turnstunden. Allerdings, die Resultate könnten auch mitbedingt durch die Politik der vergangenen Jahre sein. Unter Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V) wurden beispielsweise ab 2003 Turnstunden an österreichischen Schulen gekürzt. Mittlerweile fordert Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka (V) von Bildungsministerin Claudia Schmied (S) gar Unterstützung für seine Forderung nach mehr Schulsport.

Sport spart Geld. Sportunion-Chef Peter Haubner am Montag bei der Pressekonferenz: "Heute, wenn man in den Turnsaal hineinschaut, sieht man ein Kind, das sich noch richtig bewegen kann. In der Schule wird zuwenig Sport angeboten. (...) Es ist ganz wichtig, dass die tägliche Bewegungseinheit in die Schule kommt. (...) Ein Euro in den Sport investiert, erspart drei Euro in der Pflege. Personen, die regelmäßig Sport betreiben, kommen zehn Jahre später in Pflege."


Grafik

Grafik © APA

Grafik vergrößernÖsterreichs Schüler: Mehr Bildschirm, als SportGrafik © APA

Foto

Foto © AP

Bild vergrößernAuch die Ernährung lässt vielfach zu wünschen übrigFoto © AP

Seitenübersicht

Zum Seitenanfang