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    Zuletzt aktualisiert: 08.04.2007 um 05:00 Uhr

    Tschipsiländ

    In und rund um den Wirtschaftstrakt des Schlosses Oberkindberg entsteht "Tschipsiländ", ein Naturerlebnisland mit "erdigem" Charakter.

    Mit Ziegen und anderen Tieren auf Tuchfühlung gehen

    Foto © APMit Ziegen und anderen Tieren auf Tuchfühlung gehen

    Vor den ehemaligen Stallungen des Schlosses Oberkindberg eröffnet sich ein traumhafter Ausblick ins Tal, der die kleine Idylle perfekt macht. Ums Haus herum grasen die Ziegen, gleich neben dem Teich gackern Hühner auf der Wiese.

    Seit einem Jahr werken Jutta Ochsenhofer und Hannes Nievoll an dieser Idylle und haben "Tschipsiländ" daraus gemacht: Sie bieten tiergestützte Therapie an, natur- und erlebnispädagogisches Arbeiten mit Kindern, Jugendlichen, aber auch Erwachsenen, sowie zahlreiche Seminare und Workshops.

    Das Paar ist gerade dabei, in und rund um den ehemaligen Wirtschaftstrakt des Schlosses Oberkindberg einen Naturspielraum zu errichten. Im ehemaligen Stall entstehen ein Aufenthaltsraum und sanitäre Anlagen, unter dem Dach Platz zum Schlafen im Heu oder in Schlafsäcken, draußen kann gezeltet werden.

    Im Freien sorgen ein Teich, ein Kräutergarten und große Wiesenflächen für genug Platz zum Naturerleben. Egal, ob tiergestützte Therapie, betreute Geburtstagsfeste, Projekte für Schulen oder Kindergärten oder einfach Ferien machen: "Wir wollen die Kinder wieder erden." Dafür werden Ochsenhofer und Nievoll auch eine kleine Lehmgrube gestalten - zum Gatschen und weil sich Lehm einfach gut als Modelliermasse eignet.

    Weil so viele Tiere am Hof leben - Hasen, Meerschweinchen, Esel, Ziegen, Hühner und der kleine Hund der Familie -, können die Besucher mit den Tieren auf Tuchfühling gehen. "Und erfahren, wie man mit Tieren umgeht, was sie brauchen", erklärt Ochsenhofer. Dass solche Kontakte mit der Natur mit Begeisterung aufgenommen werden, weiß Ochsenhofer von ihren Brutprojekten, die sie in Schulen anbietet, um Kindern natürliche Abläufe näher zu bringen. Dabei wird ein Brutapparat in die Klasse gestellt, die Schüler können die Entwicklung des Kükens beobachten, bis es schlüpft. "Und sie lernen, Verantwortung zu übernehmen", sagt Ochsenhofer. Denn schließlich wird das Ei in dem Brutapparat von den Kindern in der Schule betreut.

    Michaela Auer

    Adresse

    Schlossallee 13
    8650 Kindberg
    E-Mail

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