Wasserqualität in Österreichs Seen und Flüssen auf Rekordhoch
Nur zwei Flussbäder bekamen 2006 "Rote Karte".

Foto © Steiermark Tourismus / Ikarus cc
Österreichs Seen und Flüsse zählen weiter zu den
badefreundlichsten in der EU. Das geht aus dem jüngsten Bericht der
EU-Kommission zur Qualität der Badegewässer hervor, der am Donnerstag
in Brüssel veröffentlicht wurde. 266 von 268 definierten
Badegewässern - 99,3 Prozent - erfüllten 2006 die verpflichtenden
EU-Kriterien für ungefährliches Baden, nur zwei, Flussbad Langenlois
und Donau Altenarm Weitenegg, verglichen mit ach im Jahr davor,
bekamen die "Rote Karte". Die Zahl der Badeplätze, die auch die
freiwilligen strengeren Qualitätskriterien erfüllten, ging zwar um
zwölf auf 207 bzw. 77,2 Prozent zurück, Österreich liegt immer unter
den Ländern mit Binnengewässern damit aber immer noch unter den
besten Drei.
Badefreundliches Österreich. Insgesamt blieb die Situation der Badegewässer in der EU gegenüber
dem Vorjahr gleich, bzw. hat sich leicht verbessert: 96,1 Prozent der
Küsten- (2005: 96,1 Prozent) und 88,6 Prozent der Binnengewässer
(2005: 85,7 Prozent) erfüllten die verpflichtenden EU-Standards. Bei
den Badegewässern, die auch den höheren Standards genügten, war auch
im EU-Schnitt ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Dies sei kein
Problem, so lange die Qualität nicht unter die zwingenden Standards
sinke, sagte ein Kommissionsexperte.
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