Das wär ja gelacht!
Aktivieren Sie Ihre Glücksbotenstoffe - und lachen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern! Wir haben Tricks gesammelt, wie Sie Ihre Kleinen zum Lachen bringen.

Foto © S. HofschaegerLachen Sie mit Ihren Kindern!
Die größte Suchmaschine der Welt versteht keinen Spaß. Gibt man das Stichwort "Humortherapie" ein, reagiert Google verschnupft: "Meinten Sie Tumortherapie?" Na, knapp daneben. Aber kennen Sie den? Ein Ehepaar geht zur Vorsorgeuntersuchung. Nachdem er den Mann untersucht hat, sagt der Arzt zur Gattin: "Ihr Mann gefällt mir gar nicht." Meint sie: "Mir auch nicht. Aber er ist so lieb zu den Kindern."
Apropos Kinder: die Kleinen lachen noch etwa 400 Mal am Tag, Erwachsene hingegen nur mehr 15 Mal. Angeblich sind die Österreicher auch wesentlich humorloser als die Deutschen (drei Minuten versus sechs Minuten täglich) - können Sie das glauben?
Lachen ist Medizin. Dabei ist Lachen buchstäblich die beste Medizin. Auszug aus dem Wirkungsspektrum, das so manche Pharmafirma vor Neid erblassen lässt: Lachen aktiviert das Herz-Kreislauf-System, reduziert die Ausschüttung von Stresshormonen, fördert die Ausschüttung von Endorphinen, entspannt die Muskulatur, senkt den Blutdruck, erweitert die Bronchien, baut Cholesterin ab, aktiviert gesunde Abwehrzellen und Selbstheilungskräfte. Es ist lern- und trainierbar. Und es ist die Geheimwaffe für Eltern. Wenn Sie Kinder glücklich sehen wollen, dann bringen Sie sie zum lachen. Wir haben elf Tricks gesammelt.
1. Seien Sie ungeschickt! Stolpern Sie und fangen Sie sich im letzten Moment. Fallen Sie in imaginäre Löcher, laufen Sie gegen die Wand. Je öfter, umso lustiger. Gilt übrigens für (nahezu) alle Tipps: Wiederholung wirkt gerade bei kleineren Kindern lachverstärkend!
2. Spielen Sie fangen. Wenn Sie Ihr Kind erwischen, dann kommt es ins "Bussi-Gefängnis". Anleitung: festhalten und küssen. Funktioniert auch bei wenig kooperativem Verhalten, weil es Stress in Lachen verwandelt: "Wie? Du willst dir die Schuhe nicht anziehen? Dann kommst du ins Bussi-Gefängnis!"
3. Anders als es scheint. Zeichnen Sie einen Hund und sagen Sie: "Das ist eine Prinzessin". - "Nein, ein Hund!" Zeichnen Sie dem Hund ein Krönchen auf den Schädel. "Na schau doch genau hin: Wenn das keine Prinzessin ist..." - "Nein, nein!" - "Und hier hat sie einen wertvollen Ring (auf der Pfote)"... Open end.
4. Fratzenwettbewerb für Zwischendurch. Wer hat die beweglichste Gesichtsmuskulatur. Wer zuerst lacht, hat verloren!
5. Sprechen Sie in Alliterationen. Für nicht-Germanisten: Beginnen Sie jedes Wort eines Satzes mit demselben Buchstaben. "Sag, sagenhafte Susi - schimmelige Semmeln schmecken super, stimmt's?" Braucht etwas Übung, schult aber auch die Sprachkompetenz der gesamten Familie.














